Tief enttäuscht
Nach 5 Stunden Autofahrt stieg die Maus also aus dem Kofferraum und hatte sofort den vertrauten Geruch in der Nase – Marburg! Familie! Viele, viele streichelnde Hände! Die Quasi-Ersatz-Mama!
Und dann das: Niemand daheim. “Haaaaaalllo?!?” Es ist kaum zu glauben, wie verzweifelt jammernd so ein kleiner Glücksdrache nach der ersehnten Begrüßung verlangen kann.
Naja, sie hat dann den Lieblingsteddy, nachdem sie ihn quer durch den Garten und anschließend hin und zurück durch`s Haus geschleppt hatte, kurzerhand gegen einen offensichtlich wenigstens nach ein bißchen Begrüßung und vermissten Menschen riechenden Hausschuh eingetauscht und diesen Schuh, immer noch leise jammernd, eine kleine Weile herumgetragen. Jetzt liegt sie, von so viel enttäuschter Aufregung erschöpft, vor der Terrassentür – vielleicht kommt ja doch noch jemand…
Und nachdem wir das Haus inspiziert und eine Runde gedreht und unsere leeren Mägen gefüllt haben, bewundere ich einige Fundstücke aus Jamies Welpenzeit, die ich hier vorgefunden habe. War sie wirklich mal sooooo klein?
Jetzt muss ich aber noch ein bißchen den kleinen Glücksdrachen trösten. Und ihr erzählen, wie viel Spaß wir zwei beide in den nächsten Tagen haben werden. Aber eben nur wir zwei. Leider.



Samstag, 4. April 2009 19:08
Dieser wackelnde Welpenschwanz, total s