Am Ende der Woche
Heute ist ein richtig schöner Sonnensonntag in Berlin, also waren wir im Forst Jungfernheide und haben einen Spaziergang durch den frühlingshaften Wald gemacht – mit Hunde-Kumpel-Begegnungen und ein ganz klein bißchen Links-Rechts-Schicken (da stehen wir trainingsmäßig bei Entfernung Hund-HF: 8 Schritte bei gleicher Entfernung zum Dummy), aber vor allem mit viel Schnüffeln und Spielen.
Ansonsten bleibt von dieser Woche festzuhalten: Unsere guten Vorsätze haben wir umgesetzt und insgesamt drei Frei-Verloren-Suchen mit jeweils 10 ausgelegten (vielleicht waren auch mal nur 9 drin) und bis zu 7 gearbeiteten Dummies auf etwas größerem Gebiet als bisher bei uns üblich gemacht und Markierungen (ein großer Dank an Ruby-Herrchen für`s geduldige Werfen!) geübt. Wir trainieren jetzt jeden Dienstag mit Ruby und ihrem Rudel und jeden Donnerstag in der Gruppe bei Marion – und das ist beides genau richtig für uns und macht viel Spaß!
Merkposten: Für die Frei-Verloren-Suche sollte ich ab jetzt die Dummies weiter hinten auslegen, denn vorne sucht sie durchaus, nur nach hinten geht sie kaum. Beim Markieren brauche ich wohl Geduld, hm.
Das schönste Kompliment gab es diese Woche von Marion, die am Donnerstag feststellte, dass ich “das mit diesem Hund ja wirklich gut hinbekommen habe”
Ja, und dann haben wir in Erinnerungen geschwelgt an die Zeiten der kürzesten Zwischenapporte der Welt noch vor einem halben Jahr und die Einzelstunden im letzten September, als Jamie – ob mit oder ohne Dummy – eigentlich nur Sch…. im Kopf hatte, und an die Probleme, die so eine (Zitat) “abgefahrene Mischung aus Unsicherheit und Dickschädel” wie die Maus beim Training so bereiten kann.
Und nach dem “Ja, damals…”-Reminiszieren mit Marion habe ich die Maus am Donnerstag dann über 40 Meter auf ein Suchengebiet vorangeschickt und sie düste los und suchte und suchte und fand und kam flott und freudig zurück und es war einfach schön – obwohl sie zwischendurch mal eben so beim Einweisen einen Abstecher aus dem (anderen) Suchengebiet über den dahinter liegenden Hügel ins Wasser machte, den Doppelpfiff gnadenlos ignorierend, bevor sie dann – in her own sweet time – zurückkehrte, das Dummy immerhin ohne weitere Kommandos suchte und fand und brachte. Naja. Immerhin hat mein Timing gestimmt… der Pfiff, mit dem ich sie vom Wasser abhalten wollte, kam schon zur richtigen Zeit. Er wurde nur nicht befolgt, *seufz*.
Jetzt freue ich mich auf Dienstag, wenn wir wieder Ruby und ihr Rudel zum Training treffen.


