Jamie, das Dummy und Ruby & Co. – die Dummytrainingsgruppe
Heute hatten wir unser zweites privates Training mit Ruby und ihrem Rudel. Unsere kleine Dummytrainingsgruppe macht viel Spaß und die jeweiligen Übungen, die wir uns vorher überlegen, geben dem Training auch noch zusätzliche Struktur. Alles in allem habe ich das Gefühl, dass es sehr effektiv sein könnte.
Heute haben wir geübt:
1. Links-Rechts-Schicken: Jamie und ich sind auf eine Distanz von 15 Schritten zwischen Hund und Hundeführer bei einer Distanz von 10 Schritten zwischen Hund und Dummy gekommen. Ohne Verleitung. Mit Verleitung – ich hab`s probiert – ist diese Distanz noch zu schwer. Ich denke, als nächsten Trainingsschritt nehmen wir uns noch einmal eine kleine Erweiterung der Entfernung von Hund und Hundeführer (von 10 Schritten über 15 auf 20 Schritte) vor und üben dann in diesem Bereich, bis das Out-Schicken auch mit Verleitung klappt.
2. Frei-Verloren-Suche: Es waren 10 Dummies im Halbkreis auf einer halbhoch bewachsenen Wiese ausgelegt. Jamie suchte und brachte vier Dummies (sowohl von hinten als auch von beiden Seiten), aber das vierte Dummy war schon ein kleiner Krampf – und an Dummy Nr. 5 scheiterten wir dann. Lust- und motivationslos kroch sie durch`s Suchengebiet und schaute sich lieber die Gegend an oder machte einen Abstecher zu Kumpeline Ruby. Drei Mal habe ich sie neu hineingeschickt, aber wir blieben mehr oder weniger erfolglos. Ich schätze für uns heißt es bei der Suche: Üben, üben, üben.
3. Markierungen: Ruby-Herrchen warf für uns drei Einzelmarkierungen. Die erste – grünes Standarddummy – war die übliche Katastrophe, so dass ich sie ohne Dummy zurückholen musste. Markierungen Nr. 2 und 3 gab es dann mit Flagman – und das klappte wirklich gut. Vielleicht ist das also unser Weg zum effektiven Markiertraining, mhm.


