Winkel, Winkel, Winkel
An den Winkeln beim Voranschicken arbeiten wir weiter, wahrscheinlich noch eine ganze Weile lang. Bei der Dienstags-Dummy-Runde mit Ruby und ihrem Rudel jedenfalls haben Jamie und ich uns mal wieder an der Sache mit den engen Winkeln versucht. Nachdem wir mit dieser Aufgabenstellung ja einen eher schweren Start hatten, hat Jamie mittlerweile schließlich gezeigt, dass sie grundsätzlich schon so weit ist.
Also gab es, nach und nach aufgebaut, drei Fixpunkte: Nummer 1 kannte Jamie schon vom Geburtstagstraining, dem Überlaufen alter Fallstellen und als kleines Suchengebiet, so dass es hier von mir keine Führerfährte gab. Statt dessen durfte sie auf Umwegen mitkommen, um sich das Auslegen der Dummies in einem kleinen Suchengebiet (so übten wir gleichzeitig das Voranschicken in ein Suchengebiet) anzusehen. Anschließend gingen wir gemeinsam zu dem neuen, bisher unbekannten Fixpunkt FP2 und legten dort Dummies aus. Auf gerader Linie ging es dann zurück zur Position P1. Die hatte ich ursprünglich ein bißchen weiter von FP2 entfernt ansetzen wollen, aber die Voranstrecke war mit einem Graben als markantem Geländeübergang, hohem Bewuchs und insgesamt unebenem Gelände recht schwierig und so arbeiteten wir uns dann, nachdem Jamie mitgeteilt hatte, dass sie das sooo doch recht schwierig findet, langsam von P1 zurück auf P2. Drei Mal schickte ich sie auf FP2; immer ein Stückchen weiter weg, aber auf geradem Weg, so dass sie schließlich die Strecke gut kannte und annahm.
Der Winkel zu FP1 war noch vergleichsweise groß, aber nachdem wir FP3 mit einer Markierung eingeführt hatten, wurden die Winkel deutlich kleiner als 90°. Zwei, drei Mal musste ich der Maus Hilfestellung geben; insgesamt zwei Mal an diesem Abend driftete sie von der richtigen Richtung ab und musste zurückgeholt werden (ein groooßes Problem: Die Maus zurückholen aus der Aufgaben, wenn sie das Dummy – wenn auch an falscher Stelle – im Kopf hat). Dennoch Fazit: Sehr schön macht sie das. Auch wenn natürlich noch lange weiter geübt werden muss.
Im Anschluss legten wir dann noch eine Wasser-Trainings-Runde ein, bei der ich Jamie – die, zugegeben, zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr voller Energie war – während der kompletten Zeit über ohne Leine führte. Und? Nein, sie ist kein einziges Mal eingesprungen, lief brav bei Fuß, blieb sitzen, als Ruby geschickt wurde und ließ sich paralell zum Ufer voranschicken, bevor sie die Wassermarkierung arbeitete. So könnte es weitergehen. Am Wasser. Nur ein bißchen konnte man sie leider hin und wieder hören. Sie wurde ermahnt, wenn sie winselte, und gelobt, wenn sie still war, und ich hoffe, es hilft.




Mittwoch, 29. Juli 2009 13:11
Eure Trainingsberichte sind immer total interessant. Vor allem weil Leah und ich fast an identischen Aufgaben/
Mittwoch, 29. Juli 2009 18:07
Danke! Das w
Donnerstag, 30. Juli 2009 9:06
ich nehm mir vor, beim n