Variationen von Markierungen an einer Suche
So nämlich sah das von der Chefköchin für den heutigen Traingstreff mit Ruby und ihrem (halben) Rudel zusammengestellte Trainingsgericht für Jamie aus: Markierungen und dazwischen eine Suche.
Wir begannen mit einer Wiederholung der Doppelmarkierung von letzter Woche:
Ruby-Frauchen warf uns zuerst die Markierung auf FP1, dann die auf FP2. Gearbeitet wurden die Markierungen von Jamie dann in umgekehrter Reihenfolge; zuerst schickte ich sie auf die zuletzt gefallene Markierung FP2 und dann auf FP1 – klappte wunderbar
Anschließend schickten wir die Hunde abwechselnd auf insgesamt acht ausgelegte Dummies in eine Verlorensuche in den Graben hinein, auch dies hatten wir letzte Woche ja schon mal gemacht:
Zuerst arbeitete Jamie drei Dummies, dann Ruby drei – und dann durfte jeder noch einmal rein für das vierte und letzte Dummy, erst Jamie, dann Ruby.
Nachdem alle Dummies aus der Suche gefunden waren, versuchten wir uns an einer Markierung für Jamie auf der anderen Seite des Grabens, in dem das Suchengebiet lag, oberhalb des Hanges:
Für diese Markierung standen Jamie und ich nahe an der Kante zum Graben; Jamie musste nach Freigabe in den Graben hinunter, durch das Suchengebiet hindurch und auf der anderen Seite hoch. Die Strecke an sich war kein Problem für die Maus, aber sie hielt die Fallstelle nicht dicht und eng genug, zog immer weitere Kreise und musste schließlich zurück geholt werden. Beim zweiten Versuch apportierte sie sehr schön – allerdings nicht die geworfene Markierung sondern die hinter Ruby-Frauchen liegenden Ersatz-Dummies,
naja, eins davon… sie ist eben ein cleveres Mädchen, das sich zu helfen weiß
Markierung Nr. 3 lief dafür dann vorzüglich; diesmal hatte sie die Fallstelle fast punktgenau.
Als letzte Übung des Tages begaben wir uns ein paar Schritte weiter den Graben hinauf an eine andere, bisher “unbearbeitete” Stelle. Ruby-Frauchen warf dort zwei weitere Einzelmarkierungen für uns. Erneut hieß es nach Freigabe: Hinunter in den Graben, auf der anderen Seite hoch und Fallstelle halten. Diesmal allerdings fiel die Markierung in den Hang; dafür war der Graben an dieser Stelle längst nicht so breit und nicht so dicht bewachsen; die Fallstelle war schön sichtbar. Nachdem sie die erste Markierung noch etwas hatte suchen müssen, hatte das Mäuschen die zweite Einzelmarkierung fest im Blick und arbeitete sie wunderbar punktgenau.
Ein schöner Abschluss für unser heutiges Trainings.
Wir freuen uns jetzt schon wieder sehr auf unser nächstes Treffen mit Ruby und ihrem Rudel, auch wenn wir noch nicht ganz genau wissen, wann das sein wird. Denn nächste Woche steht ja das Bollen-Seminar an. Und drauf die Woche geht`s zum Heide Cup.





