Schluchten, Schafe, Schlaglöcher – oder auch: Sokoluk
Die Maus und ich haben uns am heutigen Sonntag in das neue Glücksdrachenmobil – 4×4 macht sich im Zweifelsfall einfach ganz gut hier – geschwungen und haben die Stadt hinter uns gelassen. Richtung: Berge, natürlich.
Aber bevor wir nach Süden gen Berge abbiegen durften, mussten wir erst einmal eine ganze Weile nach Westen fahren; insgesamt 80km galt es zurückzulegen, die letzten 25 unter den hier üblichen “wir-nähern-uns-dem-Trekkingstartpunkt-und-verlassen-die-Zivilisation”-Bedingungen. Soll heißen: Schlaglöcher, Steine, Wassergräben – und vereinzelte Schafe.
Danach aber, kurz nachdem wir in Sokoluk…
… endlich nach Süden abbiegen durften, konnte es etwa 30km weiter und kurz 15 steinige Kilometer hinter dem Dorf Tash-Bulak (noch heute besser bekannt unter seinem alten sowjetischen Namen Belagorka) losgehen,
immer am Fluß entlang…
… ganz begeistert schnüffelnd…
… an den wenigen Bewohnern der Gegend vorbei…
… in die Schlucht hinein. Kleiner Blick zurück:
Da kommen wir her. Und finden`s hier einfach nur schön:
Soooo viel Wasser
Und hier wollten wir hin – Ziel: Der Taubenwasserfall von Belagorka.
Und dann mussten wir leider auch irgendwann zurück – irgendwo da hinten steht nämlich unser Auto und wartet auf uns:
Schön fand`s die Maus…
… nur ein bißchen schneller zu Hause wären wir gerne gewesen. Aber leider wurden auf dem Rückweg aus den vereinzelten Schafen plötzlich eine ganze Schafherde, die genau vor uns ins Tal getrieben wurde. Und für das Glücksdrachenmobil und eine ganze Schafherde zugleich war die Straße dann leider doch etwas zu eng, weshalb wir eine ganze Weile im gemächlichen Schafherdentempo dahintuckern mussten – bis wir`s dann doch noch, immer dicht hinter dem Schafhirten zu Pferde, durch die Herde hindurch schafften.
An dieser Stelle herzlichen Dank an den jungen Mann, der uns den Weg durch seine Schützlinge gebahnt hat – auch wenn er`s wohl kaum lesen wird!












Sonntag, 29. August 2010 23:00
Das ist ja eine irre Landschaft! Passt blo