Wir sind Deutsch. Wir sind Verein.
Heute haben wir wichtige staatsbürgerliche Pflichten wahrgenommen
und unsere Grundrechte aus Art. 8 und Art. 9 GG geradezu akribisch und formvollendet ausgeübt – noch dazu auf fast schon patriotische Art und Weise, nämlich bei der Mitgliederversammlung der Bezirksgruppe Berlin-Brandenburg im Deutschen Retriever Club. Was ist schon deutscher als: Der Verein?
Wir sind also jetzt Teil des deutschen Vereinswesens. Obwohl, wenn man sich so durchliest, was Die Zeit über das deutsche Vereinsleben so schreibt, ist es fast eher bemerkenswert, dass wir dem bislang entgangen sind.
Das ganze dauerte gut zwei Stunden und wurde natürlich völlig korrekt und jedwede denkbare Form wahrend durchgeführt, ganz nach Tagesordnung: Nach Annahme derselbigen gingen wir über zu Kassen- und Vorstandsberichten, Entlastungen von allen Beteiligten, insbesondere natürlich der Kassenwartin, nicht ohne Bericht der Kassenprüfer allerdings, und schließlich Wahl des neuen (teils auch alten) Vorstandes. Ich fühle mich, noch ganz unter dem Eindruck des gerade Erlebten, im Augenblick sehr deutsch.
Wirklich schön war`s mal die anderen Gesichter kennenzulernen, mal zu wissen, wer da eigentlich noch mit im DRC rund um Berlin lebt und trainiert und wer noch sein Herz so vollkommen an die Retrieverwelt verloren hat, dass auch er/sie ohne mit der Wimper zu zucken einen halben Sonntag mit der Entlastung von Vorständen verbringt oder sich sogar für einen der – nicht gerade heißbegehrten, geben wir es doch zu – Vorstandsposten zur Wahl stellt. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an all diejenigen, die`s dann eben doch tun und uns anderen Ausbildung, Training, Geländenutzung, Workingtests, Fun Shops und vieles mehr ermöglichen!
Schön war`s auch all die anderen schwarzen, braunen, goldenen und cremefarbenen Fellnasen zu sehen. Die Tollerfraktion habe ich irgendwie vermisst, einen Curly und einen Chessie habe ich auch nicht gesehen, aber natürlich Flats, Labradore und Golden in rauen Mengen.
Die Maus hatte mal wieder anderthalb Stunden Toben und Spielen mit Ruby hinter sich und schlief lag derweil ruhig unter`m Tisch, jedenfalls meistens oft genug…
Oh, und bei der Gelegenheit haben wir auch eine sehr interessante Bekanntschaft aus Jamies Verwandtschaft mütterlicherseits gemacht. Herzliche Grüße von hier aus insbesondere an Tante Joy *wink*!
Und vielleicht sieht man all die neuen Gesichter und kalten Nasen ja beim Sommerfest der BZG wieder – dann mit hundefreundlicher Herumtobewiese…



Sonntag, 22. Februar 2009 15:15
Hallo Kathrin,
sch
Sonntag, 22. Februar 2009 15:24
Ja, ich finde auch, das haben wir richtig gut gemacht
Und es war auch sch
Montag, 23. Februar 2009 10:14
*uiii*, ich hab ja eine gewisse Vereinsphobie. Aber irgendwer muss ja auch zu den 40% geh