Beitrags-Archiv für die Kategory 'Dummytraining'

Lady at Work

Freitag, 11. Mai 2012 18:44

… oder auch:

“Tut sie`s oder tut sie`s nicht?”

Nach Pippins ersten beiden Apporten war Jamie dran mit ihrem Retrieve. Leider fehlen im Film ein paar Sekunden; die entscheidenden :-)   Sekunden. O-Ton Kamerafrau: “Ich wusste ja nicht, wie lange es dauert.” Es dauerte ca. 30 Sekunden und war die Zeit, bis Jamie das Back-Kommando annahm entschied, es dann doch zu tun…

Nicht zu sehen sind also ein grübelnder Glücksdrache und eine Hundeführerin, die mit noisy handling und nicht angenommenen Kommandos eher negativ auffällt :mrgreen:

Trotzdem – ist sie nicht süß?

Thema: Dummytraining | Kommentare (4) | Autor: Jamie

Man at Work

Mittwoch, 9. Mai 2012 17:26

Heute haben wir hilfreiche Helferlein-Unterstützung bekommen und diese genauso wie deutsche Internetverbindungsgeschwindigkeit genutzt, um ein kleines Filmchen vom hart arbeitenden Retriever-Doppelpack zu drehen.

Dabei ging es um Distanzen beim Voranschicken und Vertrauen in die Hand. Normalerweise trainieren wir ja eher kurze Distanzen mit Winkeln, Suchengebiet halten, Ablenkungsmarkierungen, Positionsveränderungen – alles, was mir so einfällt. Heute die Ausnahme: Blind ausgelegte Dummies (3x 500g Standard und 1x Suchendummy) vor einer Baumreihe wollten aus ca. 120 Meter Entfernung über eine Wiese mit jahreszeitlich passendem Bewuchs erobert werden.

Zur Vorbereitung des heutigen Trainings waren wir fünf Tage zuvor (am Samstag) schon einmal auf dieser Wiese (und nicht umsonst habe ich für diese Aufgabenstellung genau diese Wiese genommen) gewesen; dort hatte ich die Hunde beim Auslegen der Dummies zusehen lassen, war mit ihnen über den asphaltierten Weg am Rand der Wiese nach oben gegangen und hatte sie vorangeschickt – Pippin 2x, Jamie 1x. Der Kleine war damit zuvor schon mal einmal da gewesen. Und am selben Punkt lagen dann also heute die (Half-)Blinds.

Der Glücksdrachen-Film von ihrem einen und einzigen Retrieve ist leider nicht so gut gelungen; die besten schlimmsten Szenen sind nicht drin. Da bedarf es noch besserer Filmteamabsprachen (O-Ton: “Nächstes Mal einfach draufhalten.”).

Thema: Dummytraining | Kommentare (2) | Autor: Jamie

Waterworld

Donnerstag, 3. Mai 2012 18:04

Wir haben nun auch die Wasserarbeit für uns entdeckt – am vergangenen Sonntag beim Wasserseminar bei Norma haben wir in und über die Nahe gearbeitet, mit unterschiedlichen Einstiegen, unterschiedlichen Aufgaben, unterschiedlichen Schwierigkeiten und unterschiedlichen – teils ganz schön heftigen; die Hunde mussten mitunter ordentlich kämpfen – Strömungen, insgesamt auf jeden Fall weniger in als vielmehr über das Wasser, z.B. an dieser…

… Stelle der Nahe. Pippin hat die Entdeckung der Wasserarbeit sehr viel Spaß gemacht…

… und nachdem er anfangs bei den ersten zwei “Apport”-Befehlen unseres Partnerteams (wir arbeiteten stets paarweise aus einer Art Line, die aber auch mal ziemlich kreuz und quer stehen durfte, weil der Platz am Wassereinstieg häufig doch begrenzt war) kurz gezuckt hatte, kapierte er ganz schnell, dass nicht jedes “Apport” oder “Voran” ihm galt und war den Tag über mal wieder Mr. Cool himself.

Jetzt muss er am Wasser halt noch a bisserl Erfahrung sammeln – und wir müssen uns dabei nebenbei auch dem Erlernen des schüttellosen Apports aus dem Wasser widmen. Von Norma gab`s dazu tolle Tipps, die bereits erste Wirkung zeigen.

Alles in allem ein toller Tag mit einer wahnsinnig sympathischen Gruppe. Vielen Dank, Heike, für die Fotos!

Thema: Dummytraining | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Einweisen ins Suchengebiet

Freitag, 23. März 2012 19:44

Ja, dafür haben wir unseren heutigen – den vorerst letzten in Bischkek – Freitag-Nachmittag-Spaziergang unterbrochen und eine kleine Trainingseinheit eingelegt.

Der Aufbau: Beide Hunde saßen in einiger Entfernung ab und sahen zu, wie ich ein etwa 25 Meter tiefes Waldstück betrat, um dort auf einer Breite von vielleicht 30 bis 35 Meter 8 Dummies auszulegen. Damit die Sache auch wirklich klar war, durften beide dann nacheinander – zuerst Jamie, dann Pippin – einmal direkt vom Rand des Suchengebiets aus in die Freiverlorensuche:

Anschließend gingen wir gemeinsam in gerader Linie etwa 20 Meter zurück, drehten uns um… und Pippin wurde erstmals voran ins Suchengebiet geschickt. Was zu tun war, war ihm klar, und mir blieb nur noch, die Ankunft im Suchengebiet mit dem Kommando – bei uns ein “Suuuuuch” – zu verbinden:

Weil Jamie heute so gar nicht in Suchenlaune schien, verzichtete ich auf das Voranschicken des Glücksdrachen ins Suchengebiet. Statt dessen ließ ich beide Hunde am Ausgangspunkt sitzen und warf Markierung 1 (in die Nähe eines kleinen, ziemlich kahlen Pflänzchens) und Markierung 2 (mit vereinzelt höherem Bewuchs als Orientierung) in jeweils erneut ungefähr 20 Meter Entfernung. Jamie holte dann Markierung 2…

… und Pippin wandte sich erneut dem Voran ins Suchengebiet zu, was ihn – erneut – vor keinerlei Probleme stellte:

Die Markierung Nr. 1 – nun ja schon eine Weile her – holte Pippin dann auch noch; Fallstelle und Tiefe schienen ihm weitgehend klar und er kam am Dummy genau richtig im Wind vorbei, so dass er sie sofort hatte, schön:

Danach warf ich für Jamie noch einmal eine kurze und sofort von ihr gearbeitete Einzelmarkierung, die keine sonderlichen Schwierigkeiten barg, aber ihrer heutigen Arbeitslaune ganz gut angepasst war – Sonnenschein und 12° C schienen dem Glücksdrachen wohl ein bißchen zu warm für ernsthafte Arbeit.

Pippin bekam danach ein drittes und letztes Voran ins Suchengebiet zu hören, das er noch einmal sehr schön ausführte…

… und dann beendeten wir unser Geburtstagstraining.

Schöner Anfang.

Thema: Dummytraining | Kommentare (2) | Autor: Jamie

Der Suche dritter Teil

Mittwoch, 21. März 2012 12:20

Heute haben Pippin und ich uns einer kurzen Suche im Team gewidmet. Der Glücksdrache und ich haben uns mit dieser Form des Suchens nie wirklich näher beschäftigt (wäre vielleicht mal eine Idee) und so ist meine Erfahrung auf diesem Gebiet äußerst beschränkt. Immerhin haben wir`s bei den Nordlichtern unter dem wachsamen Auge von Nel Barendregt mal gemacht; das war schön und hat dem Glücksdrachen damals richtig Spaß gemacht.

Ich wollte jedenfalls ohnehin noch ein bißchen Nasenarbeit mit Pippin machen und dachte, dabei könnten wir ja auch einfach gleich mal schauen, wie gut wir zwei gemeinsam einen etwas dichteren Bewuchs durchkämmen können.

Während Pippin im Auto wartete, bereitete ich also unser heutiges 25-Minuten-Training vor: In einem etwa drei bis vier Meter breiten Schilfstreifen versteckte ich 8 große 500-Gramm-Dummies und 2 kleine Suchendummies auf einer Länge von etwa 20 bis 25 Metern. In der Mitte des Schilfstreifens befand sich eine kleine Vertiefung; ich nehme an, dass dort im Frühjahr Wasser steht. Die Vertiefung war nicht so stark bewachsen wie die Ränder und bildete so etwas wie einen schmalen Pfad durch das Schilf. Das Schilf selbst stand teilweise noch, war aber zu weiten Teilen im Winter unter den Schneelasten zusammengesunken und bildete eine teils dichte Schilfmatte. Ein paar Dummies lagen da gar nicht mal schlecht versteckt:

Zu Beginn preschte Pippin auf mein Zeichen hin ziemlich mordmäßig den Mittelpfad entlang, bekam irgendwo weiter hinten Wind und fand ein Dummy.

Während ich an meiner Körpersprache feilte, mir Gedanken machte, wie Schicken des Hundes, Dummy und Wind am besten in Einklang zu bringen wären und ob ich wohl noch etwas tun könnte, um den kleinen Mann zum langsameren und gründlicheren Durchsuchen anzuregen, merkte Pippin, glaube ich, zunehmend, dass genau das ihn möglicherweise eher zum Ziel bringen würde. Auf jeden Fall nahm er sich zwischendurch immer mal wieder tempomäßig zurück, blieb – nicht immer, aber immer öfter – näher an mir dran – und fand auf diese Weise 9 der 10 Dummies. Eigentlich hatte ich gedacht, es wären nur 8 gewesen, aber beim Nachzählen stellte ich dann fest, dass ich doch 9 Stück in der Tasche hatte – tja, man sollte eben immer schön mitzählen und nicht den Überblick verlieren. Nr. 10 habe ich dann lieber selbst geholt.

Zum Abschluss gab es noch zwei kurze Einzelmarkierungen, eine ins Schilf und eine auf die andere Seite des Schilfs, und dann eine Doppelmarkierung…

… bei der wir uns nach dem Wurf des ersten Marks von Position A aus frei bei Fuß ein Stück in die Gegenrichtung bewegten, dann das zweite Mark auf die andere Seite des Schilfs flog und von der letzten Standposition B aus Pippin erst das zuletzt geworfene Mark und dann das Mark aus dem Schilf holte.

Letzteres war überhaupt kein Problem, aber der erste Versuch zum Arbeiten der (Einzel-)Markierung über das Schilf hinweg scheiterte. Erst nachdem ich die Markierung selbst geholt hatte, merkte Pippin, dass man so ein Hindernis auch überqueren kann. Nachdem er dann wusste, dass es hinter dem Schilf weiter geht, war die Sache für ihn allerdings geritzt und sowohl Einzel- als auch Doppelmark bereiteten ihm keine Schwierigkeiten mehr. Solche Erfahrungen muss man ja auch erst mal machen :-)

Thema: Dummytraining | Kommentare (4) | Autor: Jamie

Noch `ne Suche

Samstag, 17. März 2012 17:34

Nachdem in den Schneefeldern erste braune Bodenfleckchen auftauchen und es gestern so gut geklappt hat, habe ich heute für das ritterliche Mini-Training am Samstag Pippin im Auto gelassen und 13 Dummies in einem Obstbestand ausgelegt. Dann den kleinen Ritter geholt und… 7 hat er gefunden, den Rest habe ich eingesammelt.

Ganz klar an den geholten Dummies abzulesen: Er arbeitet sich von vorn nach hinten und an den Dummies, die schön im Wind liegen, ab.

Außerdem: Es war ja unsere erste Suche, bei der er vom Auslegen nichts mitbekam. Das war kein Problem :-)   Und: Weiter hunten oder tauschen auch nicht (obwohl er zwei Mal beim Zurückkommen über ein anderes Dummies kam – vorsichtshalber gab es einen Doppelpfiff, aber ich bin nicht sicher, ob der wirklich nötig war). Hoffentlich bleibt`s so!

Thema: Dummytraining | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Große Suche

Freitag, 16. März 2012 19:08

Naja, so richtig groß war sie nicht. Aber immerhin: Hunde auf dem Weg abgesetzt, in ein Waldstück gegangen, vier Dummies ausgelegt, Hunde abgeholt, um das Waldstück herumgegangen, von der anderen Seite reingeschickt – schön in den (leicht schräg von vorn kommenden) Wind (bin ganz stolz auf meine Windberücksichtigung, die ich ja leider doch viel zu oft vernachlässige oder komplett vergesse *schäm*).

Auf das erste Dummy habe ich Jamie geschickt, weil ich dachte, so sind die Chancen für sie höher. Hat `ne Weile gedauert; sie lief auch weit aus dem Suchengebiet heraus, bevor sie zurück ins Gebiet kam und eines fand… ich gehöre ja (vielleicht mittlerweile) nicht zu denen, die Geschwindigkeit über alles heben, aber ordentlich alles absuchen, das wäre schon schön und genau das ist mein Ziel mit dem Glücksdrachen. Dass es nicht klappt, ist sicher zu weiten Teilen meine Schuld – einen Glücksdrachen-Typen würde ich beim nächsten Mal zu Beginn der Ausbildung: “suchen, suchen, suchen” lassen; mehr noch als jeden anderen Typen. Tja, man macht so seine Erfahrungen.

Naja, die anderen drei Dummies hat dann Pippin rein geholt. Den ich ja gerne in den letzten Monaten auch mehr suchen und weniger Einweiseübungen hätte absolvieren lassen, aber die Schneeverhältnisse… Ich freue mich auch deshalb auf die nächsten Wochen, die uns da sicher mehr Möglichkeiten geben werden. Heute hat er seinen Job hervorragend gemacht, schön gesucht, alle Dummies rein gebracht und kein einziges Mal gefragt.

Thema: Dummytraining | Kommentare (1) | Autor: Jamie

Start in den März

Freitag, 2. März 2012 17:17

Bei unserem ersten März-Training haben wir heute mal wieder gemeinsam Vertrauenswege im Schnee angelegt, denn es standen langes Lining und Geländehindernisse auf dem Programm. Bei wunderbarem Wetter legten wir drei – Jamie, Pippin und ich – gemeinsam zwei Dummies an einem vergleichsweise hoch gewachsenen Gebüsch aus und begaben uns dann gemeinsam über einen schmalen, kleinen (keine großen Sprünge) Graben, um dieses erste Geländehindernis einzuführen.

Zuerst Jamie, dann Pippin…

… machten sich mit der Strecke und dem Memory-Punkt bekannt.

Danach legte ich allein erneut zwei Dummies aus, während die Hunde absaßen und zusahen. Gemeinsam gingen wir anschließend weiter zurück über einen zweiten schmalen Graben, bogen im 90° Winkel ab und legten einen weiteren Vertrauensweg entlang einer – nicht sonderlich prägnanten, aber vorhandenen – Leitlinie an. Am Ende unseres Weges steckten zwei Dummies in den Schnee – die mussten diesmal ihren eigenen Fixpunkt bilden, denn markante Geländepunkte gab es diesmal nicht. Dafür aber ja den Vertrauensweg. Entfernung: Gute 100 Meter.

Nach der Rückkehr zu unserem neuen Startpunkt ließ ich Jamie dort absitzen und marschierte mit Pippin noch einmal etwa 30 Meter in die andere Richtung, um ein weiteres Dummy in den Schnee zu stecken. Auf halbem Rückweg, also etwa 15 Meter entfernt, setzte ich Pippin mit dem Rücken zum Dummy ab, ging zu Jamie und schickte erst einmal den Glücksdrachen auf den langen 100-Meter-Weg:

Ganz schön lang fand sie den Weg – so nach 60, 70 Metern musste sie dann doch mal stehen bleiben, sich umdrehen und sicherstellen, ob das wirklich, wirklich, wirklich ernst gemeint ist? Klar wusste sie, wo die Reise hingehen sollte, und den Käse für`s Dummy wollte sie auch gerne haben, aber, ehrlich -”Ganz sicher? Willst Du`s Dir nicht doch noch einmal überlegen?”

Nein? Ok. Nachdem offensichtlich kein Rückruf und auch sonst nichts kommen würde, entschloss Jamie sich zur Fortsetzung der Reise und brachte das Dummy heim.

Anschließend drehte ich mich zu Pippin um und schickte ihn rechtsherum drehend (über seine linke Schulter, in Richtung der Geländeleitlinie) zurück auf das Dummy hinter ihm…

… was der kleine Mann auch ohne zu zögern annahm. Anschließend durfte er die Glücksdrachen-Reise ebenfalls antreten und das zweite Dummy holen:

Danach noch das Voran über die beiden kleinen Gräben, erst für Jamie…

… und dann für Pippin:

Und dann hatten wir alle Dummies drin. Für Pippin gab es noch eine – sichtig vorbereitete – kleine Suche mit vier Suchendummies, aber so recht verstecken kann man die Dummies derzeit noch schlecht.

Mit ein wenig Sitzen, Liegen und Schnüffeln im herrlichen Schnee unter blauem Himmel bei wunderbar warmen Sonnenschein haben wir unseren Start in den März dann abgeschlossen. Schön war`s!

Thema: Dummytraining | Kommentare (1) | Autor: Jamie

Linien, Linien, Linien

Donnerstag, 23. Februar 2012 21:08

Tja, ja, wir füllen unsere Trainings immer noch mit Einweiseübungen. In einer idealen Welt hätte ich ja schon gerne den Schwerpunkt anders – eher in Richtung Nasenarbeit – gelegt, aber bei der hier herrschenden Schneedecke sind grüne Dummies entweder a) gar nicht zu finden, weil tief im Schnee begraben, oder b) für einen Blinden mit Krückstock sichtbar, weil auf der geschlossenen Schneedecke liegend.

Einen Vorteil hat das Winter-Schnee-Training aber: Der Kleine macht sich beim Einweisen wirklich gut! Heute waren wir auf einer Wiese mit vier Fixpunkten, die wir letztes Wochenende schon mal erarbeitet hatten.

Zur Erinnerung und Auffrischung fingen wir mit der letzten Übung des letzten Wochenendes an; ich legte je ein Dummy (Pippin hat sich vor einigen Tagen zwischen auf dem Schnee-Präsentierteller liegenden Dummies nicht entscheiden können und wir wollen uns hier ja kein Tauschproblem einhandeln) an M1 bis M3 aus (ohne Führerfährte) und warf eine Markierung auf M4, einen kleinen, grauen Pfosten mitten auf der Wiese.

Pippin durfte als erstes ran und holte das Dummy von M1 rein:

Nachdem ich das Dummy zurück an M1 gelegt hatte, schickte ich Jamie auf die kurze Markierung…

… vor allem, um diese erste Verleitung für den Ritter beim Voran auf M2 nicht zu groß zu machen – an der alten Fallstelle ohne Dummy vorbei war überhaupt kein Problem für ihn:

M3 war dann wieder ein Job für Jamie, den sie ebenfalls hervorragend erledigte – sie sieht immer so süß aus, wenn sie voller Freude über den Schnee ihr Voran abhoppelt, vor allem im Kontrast zu Mr. Fetzig :-D

Danach legte ich erneut ein Dummy an M2 und warf eine Markierung auf M4. Diesmal war die Verleitung für Pippin dementsprechend größer, aber auch an der Markierung raste er auf meine Bitte hin vorbei und schnappte sich das Dummy von M2:

Zur Belohnung durfte er die Markierung dann auch holen…

… bevor Jamie ihren Weg zu M1 antrat:

Für die letzte Aufgabe mussten erneut Dummies an M1, M2 und M4 ausgelegt werden. Nach dem Auslegen holte ich die Hunde vom bisherigen Startpunkt ab und wir änderten gemeinsam unseren Standort, von dem aus zunächst einmal Pippin den langen (ca. 35 Meter) Weg zu M1 zurücklegte, …

… danach zur Belohnung (er hatte bei unserem Standortwechsel ganz eindeutig dieses Dummy im Blick) das Dummy von M4 holte…

… und Jamie dann locker-lässig M2 erledigte:

Ein schönes Training, auf dem wir weiter aufbauen können. Vielleicht erobern wir uns noch den ein oder anderen weiteren Punkt auf dieser Wiese, arbeiten an unseren Winkeln und Linien und finden noch ein paar nette Aufgabenkombinationen. Es macht jedenfalls Spaß!

Thema: Dummytraining | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Freitags auf der Piste

Freitag, 17. Februar 2012 17:28

Heute haben wir auf unserem Freitag-Nachmittag-Spaziergang ein gemeinsames Training zu Dritt eingebaut. Obwohl Tauwetter in Sicht ist, ist es noch nicht so recht da, und Schneemassen liegen immer noch. Also mal wieder ein Schneetraining, ok.

Nach ein bißchen Freilauf zum Lösen schnappte ich mir also beide Hunde und wir marschierten gemeinsam los, um unsere Fixpunkte aufzubauen – hier die Auslegespur, die diesmal keine Führerspur zum Dummy darstellt, *ahuuu* :-)

Den Fixpunkt M3 legte ich ohne Hunde aus, die beide am Ende des Auslegespur absaßen und zuschauten. Nachdem alles aufgebaut und fertig war für unser Wer-Holt-Was-Spiel, gingen wir gemeinsam in Richtung M1, von wo Jamie das erste Dummy holen durfte – Entfernung ca. 20 Meter:

Danach gingen wir in Richtung M2, wo diesmal Pippin dran war – schräg zur Geländeleitlinie (wir trainieren ja oft auf sehr rechteckigen Feldern und Wiesen, die von Gräben umrandet sind) und ohne Führerfährte aus neuem Blickwinkel, dafür aber auch nicht viel länger als ca. 25 bis 30 Meter:

Danach musste Pippin beweisen, dass er sitzen bleiben kann. Mit Jamie marschierte ich weiter und schickte auch sie auf M2; Pippin saß derweil bombenfest und höchst interessiert…

… während Jamie sich problemlos D4 schnappte und zurückbrachte. Danach musste auch sie absitzen, während ich Pippin abholte und mit ihm zum neuen Startpunkt ging, um ihn auf das letzte Dummy an M1 zu schicken:

Auch D5 von M3 durfte Pippin holen – das einzige Voran mit einer nicht ganz schnurgeraden Linie, nachdem zwischen Startpunkt und M3 kein vollkommen ebenes Gelände lag und er M3 erst nach 10 bis 15 Schritten sehen konnte.

Die Kurve war aber minimal und ich denke, wir sind auf gutem Wege.

Was mich besonders freut: Dass nicht nur Pippin sondern auch Jamie sich zunehmend damit abfindet, dass der nicht arbeitende Hund sitzen bleibt, bis er von seinem Warteplatz abgeholt oder gerufen wird, und dass ich mich weniger und weniger auf den nicht arbeitenden Hund konzentrieren muss. Das ist schön.

Thema: Dummytraining | Kommentare (6) | Autor: Jamie