Beiträge vom Oktober, 2008

Kleines Einweise-Ein-Mal-Eins

Donnerstag, 30. Oktober 2008 14:13

Da es jetzt abends (man muss ja fast schon nachmittags sagen) immer recht früh dunkel wird, fällt unter der Woche Dummytraining ziemlich flach für uns. Bis auf eine Kleinigkeit: Im Park, habe ich festgestellt, lässt sich – jedenfalls immer dann, wenn gerade mal keine Hundekumpels in der Nähe sind – ganz hervorragend das kleine Einweise-Ein-Mal-Eins üben. Mit Felldummy (weil das gaaaaanz besonders attraktiv ist für die Maus) bewaffnet gibt es also seit dieser Woche abends im nur schwach beleuchteten Park kleine Übungen für das Out- und das Back-Schicken auf kurze Distanz.

Das läuft bei uns jetzt so, dass ich das Dummy ein paar Meter neben oder hinter die Prinzessin lege, mich dann ein, zwei Meter vor sie stelle, mit gestrecktem Arm den Sitzpfiff gebe und sie dann mit Kommando Out oder Back nach links, rechts oder hinten schicke.

Außerdem trainieren wir den Stopp-Sitz-Pfiff auch mit einer kleinen Spaß-Übung – soll heißen, wenn die Dame irgendwo läuft, schnüffelt oder schaut, dann gibt es von mir den Stopp-Sitz-Pfiff (nicht aus vollem Lauf, da traue ich mich noch nicht, und auch nicht, wenn sie zu weit weg ist…) und sofort darauf fliegt das Dummy und sie wird zum Apport freigegeben.

Das alles hat bisher gut geklappt; ich hoffe, es geht weiter so. Wenn wir das die dunkle Jahreszeit über durchhalten, müsste sie die Kommandos schon mal kennen…

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Begleithundekurs I – ein flotter Dreier

Sonntag, 26. Oktober 2008 14:14

Drei Teilnehmer, mehr gab`s heute nicht beim BH-Kurs des DRC, denn in Berlin sind Schulferien und da haben viele offenbar anderes vor. Zu dritt haben wir also heute vor allem Fußlaufen geübt; Jamie und ich haben insbesondere unser “Frei bei Fuß” strapaziert. Es klappte ganz gut, auch wenn die Maus immer wieder Ansprache und Erinnerung an das Kommando braucht – und ihre Nase immer wieder sinkt, während sie nach links oder vorne wegdriftet. Abgehauen ist sie allerdins kein einziges Mal, uffz.

Aus dem Fußlaufen heraus wurde dann noch das Absitzen und Heranrufen unter Ablenkung – sprich hoher Bewuchs und Büsche – geübt. Abgelegt wurde zum guten Schluß auch noch; hier liegt mit Sicherheit einer unserer Schwachpunkte. Es funktionierte dann beim zweiten Mal; Jamie blieb liegen und ich marschierte einmal im Kreis um alle liegenden Hunde herum.

Apportiert wurde auch – einmal voranschicken in den Wald hinein auf ein auf einem Baumstamm plaziertes Dummy war problemlos; Voran durch eine Schneise in einen kleinen Suchenbereich aus hohem Gras dagegen bot wohl zu viel Ablenkung. Beim zweiten Schicken fand die kleine Ratte das Dummy zwar, ließ es auf dem Rückweg aber fallen, so dass ich sie mit Dummy Maul absitzen lassen und heranrufen musste für die Abgabe. Naja.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Dummyseminar mit Petra Soons bei Berlin

Samstag, 25. Oktober 2008 14:17

Wir waren mal wieder in Güterfelde: Nur wenige Meter von dem Gelände, auf dem unser Seminar mit Marion Kuhnt im Sommer stattfand, haben die Maus und ich heute an einem Dummyseminar für Anfänger mit Petra Soons teilgenommen. Und was soll ich sagen? Es gab doch deutliche Verbesserungen zu bemerken. Vor allem freut mich, dass es mit dem Ausgeben so gut geklappt hat und die Prinzessin heute so freundlich war keine einzige Ehrenrunde zu drehen!

Und so wurde zwischendurch ausgeruht und beobachtet:

jamie

Petra hat den Tag mit zwei Half-Blinds im hohen Bewuchs für jeden Hund begonnen; die Dummies wurden einzeln vom Hundeführer ausgelegt, während der Hund absitzen musste und zusah. Anschließend wurde er auf das ausgelegte Dummy geschickt; erst danach wurde – von einer neuen Position – das zweite Dummy ausgelegt und auch dieses (voran-)gearbeitet.

Bei der zweiten Aufgabe wurden die beiden Half-Blinds erneut von den beiden bereits erarbeiteten Positionen aus mit Voran gearbeitet; allerdings wurde sie diesmal beide gleich zu Anfang beschossen. Jamie – wie viele andere Hund auch – hatte eine deutliche Vorliebe für das zweite beschossene Half-Blind und holte es zuerst. Beim zweiten brauchte sie dann Hilfe und so ging ich die Strecke für sie noch einmal ab, um ihr zu zeigen, wo das Dummy zu holen war. Danach klappt es wunderbar! Ein guter Tipp für die zukünftige Arbeit also von Petra.

Die dritte und für den Vormittag letzte Aufgabe war dann eine Markierung im hohen Bewuchs, die Jamie sehr gut und ganz ohne Probleme arbeitete.

Der Nachmittag begann mit einer Übung, die auf den drei zuvor erarbeiteten Positionen aufbaute. Die Markierung wurde erneut (mit Entenlaute ausstoßendem Dummylauncher übrigens!) geworfen; anschließend die beiden Half-Blinds beschossen. Man konnte sich die Reihenfolge selber aussuchen; für Jamie wählte ich die Markierung als erste. Die zog alle Hunde und Jamie arbeitete sie sehr schön; bei den Half-Blinds brauchte sie anschließend etwas Hilfe, insbesondere beim letzten.

Anschließend gab es eine Teamaufgabe: Die drei Positionen – eine Markierung, zwei Half-Blinds – mussten von je einem Hund im Team gearbeitet werden; es wurde durchgetauscht, so dass jeder mit jeder Position einmal dran kam. Die Markierung zog; jeder Hund wollte sie gerne holen und so bestand die Herausforderung darin, den eigenen Hund – wenn er denn einen der Half-Blinds holen sollte – auf die Voranrichtung zu konzentrieren. Mit ewas Hilfe (ich ging den Weg für sie ab) schaffte Jamie die Voranübungen sehr gut.

Ihre Konzentration ließ dann etwas nach; bei der letzten Übung, einem 2er Walk Up mit einer Markierung hinter einem Hügel und der Markierung im hohen Bewuchs aus den vorangegangenen Übungen, klappte nur noch die altbekannte Markierung gut.

Es war ein schönes Seminar mit tollen Hunden, hervorragenden Aufgaben und einer sehr netten, kompetenten Trainerin. Vielen Dank, Petra!

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Anti-Tausch-Training und Hindernisse

Sonntag, 19. Oktober 2008 14:19

Yupp. Da schläft sie wieder. Den Schlaf der Gerechten. Oder zumindes gerecht – oder zu Recht – Erschöpften. Denn schließlich hat sie auf unserem Spaziergang durch das Auslaufgebiet Jungfernheide nicht nur mit einem 4 Monate alten Mixrüden getobt, gebalgt und gespielt sondern auch jede Menge Dummies geholt: Unseren Stand im Anti-Tausch-Training wollte ich heute überprüfen.

jamie_schlaft_pfoten

Bisher habe ich nur selten mehrere Dummies so ausgelegt, dass sie überhaupt in Versuchung hätte kommen können zu tauschen. Heute stand also der Praxistest an; zuerst im Wohnzimmer und dann in der Jungfernheide. Beide Mal habe ich bis zu fünf Dummies dicht zusammen ausgelegt bzw. geworfen; echte Tauschprobleme gab es nicht. Etwas Ermutigung brauchte die Maus anfangs, weil sie sich angesichts der vielen Dummies nicht entscheiden konnte, welches sie aufnehmen sollte, aber kein einziges Mal hat sie versucht ein schon aufgenommenes Dummy zugunsten eines anderen fallenzulassen. Schön, ein Problem weniger – jedenfalls im Augenblick…

Da es heute so gut lief, konnte ich nicht widerstehen und führte zum ersten Mal den Befehl “Back” ein. Drei Mal habe ich sie zurück auf ein Dummy geschickt; es lief nicht schlecht – vor allem beim ersten Mal – aber ein bißchen Hilfe brauchte sie bei der Aufnahme doch. Schwierig zu sagen, ob es ihr übliches “Jetzt-können-wir-aber-aufhören”-Spielchen war oder ob sie angesichts der neuen Übung verunsichert war. Zur Auflockerung gab es zwischendurch ein, zwei Happy-Dummies. Und auf unserem Spazierweg dann noch eine Suche (lief sehr gut!) und zwei Markierungen über Hindernisse (Baumstämme), bei denen die erste fantastisch und zweite mit dem bekannten “Muss-ich-das-jetzt-wirklich-aufnehmen-oder-kann-ich-nicht-etwas-anderes-tun”-Problem behaftet war; auch das haben wir aber gut gemeistert.

Und sonst? Da es jetzt abends zunehmend früher dunkel wird, hat Marion den Unterricht von den Abendstunden in der Woche auf das Wochenende verlegt. Wir hatten Samstag eine Einzelstunde, in der ich Jamie auf ein kleines Suchengebiet (mit Suchenpfiff) vorangeschickt habe. Außerdem gab es einen zweiten -mit Markierung aufgebauten – Fixpunkt für`s Voranschicken. Das bekannte Suchengebiet hat sie mit zunehmendem zeitlichen Abstand arbeiten müssen, so dass es auch eine Gedächtnisübung und eine Übung für das Vertrauen in die Hand war. Es klappte relativ gut mit einigen wenigen Aussetzern.  Wir werden versuchen, demnächst in einer von Marions Gruppen mitzuarbeiten.

Na, und dann hatten wir natürlich am Samstag von 8.30 Uhr bis 10.00 Uhr eine Übungsstunde beim HSV Tempelhof, was einen weiteren Eintrag in unser Lernheftchen gab:

lernheftchen_hsv

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Sicher durch`s Dunkel

Sonntag, 12. Oktober 2008 14:22

Damit Jamie auch in der dunklen Jahreszeit morgens und abends gut sichtbar ist, trägt sie seit dieser Woche ihr neues Nighthawk Geschirr von Dox. Ein bißchen kratzen muss sich die Dame jetzt auf den Spaziergängen, aber so richtig gestört fühlt sie sich durch das Geschirr nicht – und ich fühle mich sicherer, wenn die Maus mit reflektierendem Neongeschirr und leuchtendem Brustgurt durch die Dunkelheit rennt.

nighthawk_1008

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Erschöpfung – ein Trainingswochenende

Sonntag, 12. Oktober 2008 14:20

Und zwar eines, das es für die Maus in sich hatte. Ziemlich erschöpft sieht sie jedenfalls nach den Kursen beim HSV Tempelhof (Samstag) und im DRC (Sonntag) aus:

erschopft_1008

Wir haben sowohl am Samstag als auch am Sonntag den Vormittag mit Training und den Nachmittag mit lesen (ich) und schlafen (die Maus) verbracht.

Das Training beim HSV Tempelhof – Frei bei Fuß, Sitz, Ablegen unter Ablenkung, Heranrufen mit Vorsitzen und Einparken - und im DRC Begleithundekurs I – Frei bei Fuß, zwei Wassermarkierungen (schütteln, brrrr, und Dummy fallenlassen inbegriffen), Sitz und Platz unter Ablenkung, Steadiness während Bälle und Enten fliegen (!) und einmal Voranschicken – war anscheinend wirklich anstrengend.

Aber da war ja dann natürlich auch noch das Spiel mit den anderen Hunden und das Schwimmen im See bei Waltersdorf, das der Maus so gut gefiel, dass sie am Ende gar nicht mehr ins Auto einsteigen wollte als alle anderen Kursteilnehmer schon lange den Ort des Geschehens verlassen hatten.

Ach ja, ein schönes Wochenende!

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HD/ED-Röntgen in Gießen!

Montag, 6. Oktober 2008 17:22

Wir waren zum Röntgen-Termin in Gießen – und bringen gute Neuigkeiten zurück: A-Hüften und ED frei ist die Maus!!! Auf die offiziellen Ergebnisse der Auswertungen werden wir noch einige Tage warten müssen, aber Dr. Tellhelm konnte uns vor Ort schon einmal eine erste Einschätzung geben. Und die war hervorragend!

Auch das Sprunggelenk, das ich vorsichtshalber noch einmal mitröntgen ließ, zeigt zwar die zu erwartenden Veränderungen, macht sich aber angesichts dessen, was es bisher durchmachen musste, wirklich gut. Voll belastbar, so die Aussage :-)

Mit Arthrosen ist natürlich zu rechnen. Wenn wir Glück haben, allerdings erst in vielen, vielen Jahren…!

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