Dummyseminar mit Petra Soons bei Berlin
Samstag, 25. Oktober 2008 14:17
Wir waren mal wieder in Güterfelde: Nur wenige Meter von dem Gelände, auf dem unser Seminar mit Marion Kuhnt im Sommer stattfand, haben die Maus und ich heute an einem Dummyseminar für Anfänger mit Petra Soons teilgenommen. Und was soll ich sagen? Es gab doch deutliche Verbesserungen zu bemerken. Vor allem freut mich, dass es mit dem Ausgeben so gut geklappt hat und die Prinzessin heute so freundlich war keine einzige Ehrenrunde zu drehen!
Und so wurde zwischendurch ausgeruht und beobachtet:
Petra hat den Tag mit zwei Half-Blinds im hohen Bewuchs für jeden Hund begonnen; die Dummies wurden einzeln vom Hundeführer ausgelegt, während der Hund absitzen musste und zusah. Anschließend wurde er auf das ausgelegte Dummy geschickt; erst danach wurde – von einer neuen Position – das zweite Dummy ausgelegt und auch dieses (voran-)gearbeitet.
Bei der zweiten Aufgabe wurden die beiden Half-Blinds erneut von den beiden bereits erarbeiteten Positionen aus mit Voran gearbeitet; allerdings wurde sie diesmal beide gleich zu Anfang beschossen. Jamie – wie viele andere Hund auch – hatte eine deutliche Vorliebe für das zweite beschossene Half-Blind und holte es zuerst. Beim zweiten brauchte sie dann Hilfe und so ging ich die Strecke für sie noch einmal ab, um ihr zu zeigen, wo das Dummy zu holen war. Danach klappt es wunderbar! Ein guter Tipp für die zukünftige Arbeit also von Petra.
Die dritte und für den Vormittag letzte Aufgabe war dann eine Markierung im hohen Bewuchs, die Jamie sehr gut und ganz ohne Probleme arbeitete.
Der Nachmittag begann mit einer Übung, die auf den drei zuvor erarbeiteten Positionen aufbaute. Die Markierung wurde erneut (mit Entenlaute ausstoßendem Dummylauncher übrigens!) geworfen; anschließend die beiden Half-Blinds beschossen. Man konnte sich die Reihenfolge selber aussuchen; für Jamie wählte ich die Markierung als erste. Die zog alle Hunde und Jamie arbeitete sie sehr schön; bei den Half-Blinds brauchte sie anschließend etwas Hilfe, insbesondere beim letzten.
Anschließend gab es eine Teamaufgabe: Die drei Positionen – eine Markierung, zwei Half-Blinds – mussten von je einem Hund im Team gearbeitet werden; es wurde durchgetauscht, so dass jeder mit jeder Position einmal dran kam. Die Markierung zog; jeder Hund wollte sie gerne holen und so bestand die Herausforderung darin, den eigenen Hund – wenn er denn einen der Half-Blinds holen sollte – auf die Voranrichtung zu konzentrieren. Mit ewas Hilfe (ich ging den Weg für sie ab) schaffte Jamie die Voranübungen sehr gut.
Ihre Konzentration ließ dann etwas nach; bei der letzten Übung, einem 2er Walk Up mit einer Markierung hinter einem Hügel und der Markierung im hohen Bewuchs aus den vorangegangenen Übungen, klappte nur noch die altbekannte Markierung gut.
Es war ein schönes Seminar mit tollen Hunden, hervorragenden Aufgaben und einer sehr netten, kompetenten Trainerin. Vielen Dank, Petra!
Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie



