Beiträge vom November, 2008

Kurztraining im Park

Dienstag, 11. November 2008 14:04

Abends sind wir ja jetzt in der dunklen Jahreszeit häufig im Weinbergspark. Je nach Uhrzeit kann man dort viele Hundekumpels treffen. Heute nicht, denn wir waren recht früh dran. Dafür haben wir dann den leeren Park für eine winzig-kleine, mega-kurze Trainingssession genutzt. Thema: Stopp-Sitz-Pfiff, Steadiness und Verleitungen.

Auf die Idee hat mich meine letzte Neuerwerbung, das Buch “Retriever-Training” von Susan Scales, gebracht. Naja, eigentlich kannte ich die Übung schon vorher, aber Susan Scales ist es zu verdanken, dass wir sie heute ausprobiert haben; sie schien mir ganz gut zu unserem derzeitigen Trainingsstand zu passen. Also kam die Maus sicherheitshalber an den Kurzführer (ich traue ihr noch nicht so ganz, was die Steadiness betrifft – aus gutem Grund…) und musste Fußlaufen. Gleichzeitig mit dem Stopp-Sitz-Pfiff flog dann ein Ball nach vorne in unseren Laufweg. Wenn die Schnecke saß, durfte sie apportieren.

Es funktionierte ganz gut, auch wenn ich den Kurzführer wohl noch eine Weile zu Sicherheit dran lassen werden. Nach zwei, drei Mal warf ich dann, wenn die Prinzessin auf dem Rückweg war, einen Verleitungsball hinter mich. Beim ersten Mal wollte sie noch hin; beim zweiten und dritten Mal brachte sie brav zuerst den Ball in ihrem Mäulchen zu mir, bevor sie den Verleitungsball holen durfte.

Eine gute Übung, die wir sicherlich wiederholen werden. Ach ja, wir trafen auf dem Heimweg dann noch Elmo, Jamies Super-Duper-Kumpel von nebenan, und kehrten dann für ein Hund-Hund-Spiel noch mal in den Park zurück.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Dummy, Dummy, Dummy

Sonntag, 9. November 2008 14:05

Heute haben wir alles im Training drin gehabt: Verlorensuche, Voran über größere Distanz, Landmarkierung, Wassermarkierung. Geplant war das nicht unbedingt.

Eigentlich war ich mit der Maus nämlich nur etwas früher zu unserem Begleithundekurs gefahren, um dort die Freiverlorensuche noch einmal zu üben. Und da die kleine Prinzessin beim Dummytraining mit Marion gestern beim Vorangehen auf größere Distanzen (größer im Vergleich zu unserem bisherigen Training…!) unsicher war, wenn sie nicht ganz genau wusste, dass dort hinten ein Dummy liegt, sprich es vorher gezeigt bekam, dachte ich, dass ich zwischen dem Auslegen der Dummies für die Freiverlorensuche und dem eigentlichen Arbeiten zwei Voranübungen über etwas größere Distanz einbauen könnte.

Gesagt, getan. Nur dass recht viel los war am heutigen Sonntag, so dass wir nach dem (sichtigen) Auslegen der Dummies im Suchengebiet erst einmal einige Hunde (-führer? Die Hunde jedenfalls taten so, als hätten sie mit den Leuten wenig zu tun..) vorbei lassen mussten., Also schickte ich die Maus ohne dazwischen geschobenes Voranschicken gleich zur Suche. Sie arbeitete im Gegenwind; es hätte also eigentlich nicht so schwer sein sollen. Ob es die Ablenkung durch die anderen Hunde war, ob sie heute keine Lust hatte oder ob sie mir nicht so recht glaubte, dass da etwas lag, weiß ich nicht. Vielleicht ist es auch einfach ihre Arbeitseinstellung, euphemistisch “Suchenstil” genannt. In jedem Fall holte sie zwar immerhin vier Dummies, aber energisches Suchen sieht wohl anders aus. Das ging doch alles seeeeehr gemütlich. Trotzdem, sie kam zum Erfolg. Immerhin. Die letzten drei holte ich dann wieder selbst.

Das anschließende Voranschicken über 30 bzw. 50 Schritte (meine Schritte entsprechen wohl kaum vollen Metern, also…)  war problemlos. Allerdings schickte ich sie auch entlang einer Leitlinie (Feldweg) auf einen recht deutlichen Fixpunkt (gelber Pfosten).

Die Landmarkierungen waren dann eher zufällig drin, als wir – auf die anderen BGH-Kurs-Teilnehmer wartend – mit dem Ball spielten und ich ihn in (wirklich ziemlich hohen) Bewuchs warf und bei der Gelegenheit feststellte, dass mein kleiner Glücksdrache jedenfalls beim Arbeiten ohne Zeitverzögerung recht gut auch im höheren Bewuchs auf mittlere Distanz markieren kann. Und beim Ball gab sie auch nicht so schnell auf, wenn dann doch mal der Fallbereich abgesucht werden musste.

Die Wassermarkierung? Tja, die war eher von mir unbeabsichtigt. Wir fuhren nämlich zu meiner (durchaus freudigen) Überraschung mit dem BGH-Kurs zu einem Baggersee in der Nähe von Schulzendorf, wo das Wasser für die Hunde auch für eine Markierung genutzt wurde. Dass es eine schlechte Idee war, die Maus von der 30 Schritte entfernten Anhöhe ins Wasser zu schicken und dann zu hoffen, dass sie problemlos mit Dummy zurückgekehrt, war mir eigentlich vorher klar. Ich hätte auf mein Gefühl hören sollen, denn das Dummy wurde am Ufer fallengelassen und das Wasser genaustens untersucht – alle Pfiffe und Schreie und sonstigen Versuche (Brrrrr!!!) ihre Aufmerksamkeit zu erlangen, wurden von der kleinen Ratte tapfer ignoriert.

Nach dem Ende der Unterrichtsstunde schickte ich Jamie deshalb von einer näher am Ufer liegenden Stelle erneut. Steady am Wasser – das übrigens nur mit locker umgelegter Leine. Aber immerhin: Ich ging direkt ans Ufer, empfing die freudig das Dummy apportierende Prinzessin dort unten und bekam das Dummy auch brav auf “Aus” überreicht – BEVOR sie sich schüttelte. So dürfte also in Zukunft unser Wassertraining aussehen. Wenn es denn wieder etwas wärmer wird.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Dummytraining in der Gruppe

Samstag, 8. November 2008 14:07

Heute waren die Maus und ich erstmals seit längerer Zeit wieder im Gruppenunterricht bei Marion; bisher hatten wir einzeln bei ihr trainiert. Die Gruppe heute bestand aus insgesamt drei Hunden – neben Jamie und mir noch ein vierjähriger Golden und eine junge Labrador-Dame (die ziemlich triebig ist…).

Wir haben Voranschicken über eine größere Distanz auf einen Fixpunkt am Waldrand geübt. Die Prinzessin braucht noch Hilfestellung, vor allem, wenn das Dummy schon längere Zeit liegt und sie das Auslegen nicht unmittelbar vor dem Schicken mitbekommen hat. Die Richtung nimmt sie gut an – das Problem ist eher, dass sie sich auf dem Weg ablenken lässt oder sich vor dem Fixpunkt fragend umdreht.  Also bin ich eher öfter mit ihr zusammen noch einmal zum Fixpunkt gelaufen, um ihr das dort liegende Dummy zu zeigen. Danach war das Voranschicken auch auf größere Distanz kein Problem.

Der zweite Fixpunkt lag in einer Insel von höher bewachsenem Gras, in dem die Dame dann – verknüpft mit Suchenpfiff – suchen sollte. Auch da gibt es mitunter doch noch die ein oder andere Ablenkung zu überwinden, aber im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden mit meinem kleinen Glücksdrachen. Ausgespuckt hat sie kein einziges Mal; eine Ehrenrunde war heute auch nicht dabei…!

Im Anschluss waren wir dann noch eine Stunde im Grunewald unterwegs. Einmal rings um den See beim Jagdschloss ist Jamies Lieblingstour; viel planschen, spielen und rennen war auch diesmal wieder dabei. Und mit ihrem neuen (ja, zum Geburtstag gibt`s für mich jetzt vor allem Hundeaccessoires…) Fit4Dog-Hundemantel angetan hielt sie es dann auch trotz des vorherigen Schwimmens im kalten Grunewaldwasser schön kuschlig und warm auf der Rückfahrt im Auto aus.

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90° Winkel oder: Wir nähern uns der Dummy-Uhr

Dienstag, 4. November 2008 14:08

Das war toll! Heute, später Nachmittag, es war schon dunkel, aber der Park ist ja beleuchtet, packte ich Hund und drei weiße Dummies (naja, grüne Standard-Dummies, aber mit weißen Sportsocken überzogen) und zog in den Park zum 90°-Prä-Dummy-Uhr-Test.

So eine Uhr besteht ja aus mehr als drei Ziffern, aber wir nähern uns den engen Winkeln beim Einweisen nur langsam und für heute sollte es der 90° Winkel sein. Und was soll ich sagen? Jamie war super – abgesehen von dem ersten Einspringen, als die Maus das Schicken nicht abwarten konnte, nach kurzem Hin und Her (wo ist noch mal Fuß?) losrannte und von mir nur mit einem scharfen Nein am Dummy gestoppt werden konnte.

Danach: Toll! Die kleine Prinzessin nahm von den drei jeweils im 90° Winkel zueinander ausgelegten Dummies jede Richtung (ich schickte sie einmal auf das zuletzt gelegte Dummy zuerst, beim zweiten Mal auf das zuerst ausgelegte Dummy) an, apportierte brav und ließ sich ganz zum Schluss sogar je einmal Back und Out schicken. Wahnsinn! Jetzt nur nicht übermütig werden…

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Jeder hat sein Päckchen zu tragen

Montag, 3. November 2008 14:10

Die Urlaubsplanung für den Hundeurlaub nächstes Jahr geht so langsam los. Ich überlege, ob wir Richtung Norden düsen, stelle aber zunehmend fest, dass es bis nach Schweden und Norwegen doch ein ganzes Stück ist. Mhm. Wie auch immer, Bücher zwecks Urlaubsplanung werden natürlich bei Amazon bestellt. Und dann an “unsere” Packstation geliefert. Und da Amazon so schnell liefert und die Post ausnahmsweise mal genauso flott ist, hatte unser Abendspaziergang heute ein Ziel: Die Packstation.

Die Bücher waren recht dünn und passten in ein Bücherpäckchen, das genau die richtige Größe für so ein Retrievermäulchen hat. Ganz stolz durfte die Maus also unser Amazon-Bücherpaket durch die Straßen Berlins tragen. Und wie sie das getan hat! Immer schön brav neben mir her bis in die Wohnung hinein, wo sie natürlich auch eine Belohnung für`s tolle Tragen und Festhalten bekam. Jamies möglicher Alternativ-Job, sollte das mit der Begleithund- und Dummysache nicht so klappen, ist definitiv: Postbote.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Eine Suche – und dann Begleithund sein

Samstag, 1. November 2008 14:11

An diesem Wochenende fand der BH I Kurs schon am Samstag statt. Da wir uns diesmal direkt am Übungsplatz in Schulzendorf trafen und ich mit Jamie gerne eine Verlorensuche ausprobieren wollte, fuhren wir etwas früher los.

In den 15 Minuten, die wir vor dem Eintreffen des Rests der Truppe hatten, warf ich also in ein halbwegs abgegrenztes, halbhoch bewachsenes Gebiet von ca. 10 x 10 Metern (besonders gut bin ich übrigens nicht im Schätzen, also…) fünf Dummies von außen hinein. Jamie ließ sich sehr schön schicken, fing auch sofort an zu suchen und brachte insgesamt drei Dummies zurück; die letzten zwei ließ ich sie nicht mehr suchen sondern holte sie selbst. Festgestellt habe ich, dass die Maus vorne suchte – und zwar auf der Seite, auf der die Dummies zuletzt gefallen waren. Das zuerst geworfene Dummy und das am weitesten hinten liegende Dummy waren die beiden, die nach ihrer Suche noch übrig waren. Ich werde also den Tipp von Norma Zvolsky befolgen und in Zukunft die hinteren Dummies zuletzt auslegen. Mal schauen, ob das ihr hilft, einen – wie sagt es Norma Zvolsky so schön? – “systematischen Suchenstil” zu entwickeln.

Nach der Suche gab`s dann den BH I Kurs, an dem diesmal neben Jamie und mir drei weitere Gespanne teilnahmen. Unser Schwachpunkt weiterhin: Abliegen und Absitzen, während ich mich entferne.

Im Kurs gab`s dann auch noch Übungen für`s Voranschicken (3 x im 180° Winkel sichtig auf einem Weg ausgelegt) und drei Markierungen. Christiane gab mir den Hinweis, beim Schicken auf Markierungen mehr Spannung aufzubauen; das werde ich also in Zukunft versuchen.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie