Dienstag, 24. März 2009 17:33
Nach dem gestrigen Tierarztbesuch mit Spritze hat sich der Husten quasi über Nacht schlagartig gebessert
Trotzdem gibt`s natürlich noch das homöophatische Mittelchen, dass wir mitbekommen haben, und mehr Ruhe als sonst bei uns üblich.
Für ein bißchen angemessene Beschäftigung im Haus habe ich heute also mal wieder den Clicker ausgepackt.

Ich muss gestehen, so viel mache ich damit eigentlich nicht. Für die punktgenaue Bestätigung ist er sicher nicht schlecht, aber ich benutze ganz gerne meine Stimme - und die Grundkommandos und alles, was wir für die Dummyarbeit brauchen, habe ich Jamie so ganz gut beigebracht, denke ich.
Zum ersten Mal gelickert haben wir deshalb auch erst beim Schnüffelkurs der Hundeschule Berliner Schnauze im letzten Jahr, als es die Grundbegriffe des “zossens” zu lernen galt. Mit dem Zossen haben wir, auch wenn`s Spaß gemacht hat, hinterher bald wieder aufgehört, weil Jamie schon ein bißchen verwirrt war - “Wie, das hier soll ich jetzt bringen, ja? Und das da, das darf ich nicht bringen? Das soll ich… was?… anzeigen? Mich hinlegen, soll ich? Naja, Du scheinst auch nicht so recht zu wissen, was Du willst…!”
Aber den Clicker benutzen wir immer noch hin und wieder - für kleine Tricks, zwischendurch. Mit der DVD “Der Trick mit dem Klick” von Denise Nardelli habe ich auch eine ganz gute Anleitung erworben, finde ich.
Wir haben uns damit jetzt schon ganz oder teilweise erclickert: “Slalom” vorwärts durch die Beine (selbsterklärend, oder?), “Peng” (auf der Seite liegen), “Sag`: Hallo” (Pfötchen geben), “Big Girl” (Männchen machen im Sitzen) - und haben gerade angefangen mit “Guck mal” (im Sitzen mit den Vorderpfoten auf dem horizontal hingehaltenen Arm hängen und unter dem Arm durchschauen… puh, so knapp 30kg Hund sind ganz schön schwer, auch wenn nur ein Teil auf dem Vorderarm hängt…) und “Winke, winke” (mit der rechten Pfote winken).