Beiträge vom Mai, 2009

Let`s go for a little walk

Freitag, 29. Mai 2009 8:17

Wir fahren nach Rügen! Heute! Jetzt! Endlich!

Es geht zuerst nach Stralsund; da fahren wir noch mit dem Auto hin. Und danach marschieren wir dann vorwiegend zu Fuß bzw. auf vier Pfoten weiter:

Zwischen 88 und 108 km erwarten uns dann in den nächsten 8 Tagen, je nachdem ob und wo wir uns für Abkürzungen, Busse, Bahnen und sonstige öffentliche Verkehrsmittel zur Streckenkürzung entscheiden.

Und soooo schön wird`s da sein:

rugenbild_pixelio_lachsy

… mindestens!

Glaube ich jedenfalls. Wir finden es jetzt heraus. Los, Maus, pack mit an, das gaaaanze Gepäck hier muss auch mit :-)

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Jamie

Zäune und Wasserträume

Donnerstag, 28. Mai 2009 21:59

Letztes Training vor dem großen Tag! Bei Marion gab es heute Voranschicken über längere Distanzen und Geländeübergänge. Einschließlich Zaun. Die Maus hat sich, was den Zaun angeht, sehr gut angestellt und sprang schön immer wieder drüber, ob mit oder ohne Dummy. Die Winkel waren im Großen und Ganzen auch ok, nur einmal ist sie abgedriftet. Es gab aber zum Glück auch genug Hilfe…

So sah die Aufgabe nach dem Aufbau schließlich aus:

training-am-280509

Wir standen auf einer Wiese an P1, vor uns und neben uns der in L-Form aufgebaute Zaun. Hinter der Zaun ging die Wiese ein gutes Stück weiter, bevor ein Weg kam und gleich darauf der Wald anfing. Wir arbeiteten Vorans in den Wald hinein und bauten einen Punkt A und einen Punkt B auf, indem wir zunächst mit den Hunden bei Fuß zu den jeweiligen Punkten gingen und sie beim Auslegen der Dummies zusehen ließen. Anschließend gab es für “Notfälle”, sprich Hunde, die nicht recht wußten, wohin es ging, auch noch einen Helfer am jeweiligen Punkt, der den Hund mit Händeklatschen und Geräuschen locken konnte.

Ein paar kleinere und größere Probleme gab es schon noch zu bewundern – vom Zurückkommen auf geradem Weg über die Fußarbeit bis hin zum Tauschen – aber die Sache mit dem Zaun lief heute doch schon wesentlich besser als beim letzten Mal und die langen Distanzen waren auch kein Problem; die Maus wußte ganz genau, wo es hinging, und die gerade Linie hielt sie trotz sämtlicher Geländeübergänge, von denen es ja nun reichlich gab: Zaun, Wiese, Weg und dann in den Wald hinein.

Anschließend warf Marion für jeden von uns noch zwei Einzelmarkierungen. Altbekannte Baustelle…

Und zum Abschluß gab`s dann noch einen Extra-Ausflug von Marion mit Jamie und mir ans Wasser für einige Wasserapporte: Ein bißchen unruhig, inklusive Fiepen, ist die Maus vor dem ersten Wasserkontakt. Aber nur, solange sie noch nicht im Wasser war… naja.

Was sie aber nicht daran hindert,  auch vor dem ersten Wasserkontakt frei bei Fuß brav an meiner Seite zu bleiben (Fortschritt!). Steady ist sie, wenn es dann los geht, selbst beim “Schuß” mit der Knalltüte (beruhigend!). Und ohne Pfiff kommt sie zurück (schön!).  Und ohne sich zu schütteln (Wahnsinn!).

Triefendnass und mit einem Dackelblick, der da sagt – muss ich jetzt wirklich die Beute abgeben?

Ja, Spatz, das schon.

Aber dafür gibt`s doch auch grooooßes Lob. Und, irgendwie ja doch wichtiger, ein Happy-Dummy. Oder, auch immer gern gesehen, eine leckere Köstlichkeit!

Und jetzt träumt sie. Wahrscheinlich vom Wasser :mrgreen:

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Unwetterwarnung in Berlin

Dienstag, 26. Mai 2009 19:47

Aber als wir zum Training fuhren, war sie schon wieder aufgehoben, die Unwetterwarnung… Wir wurden trotzdem nass – aber, wie es sich gehört, kam der Regenguß erst nach dem Training :mrgreen:

Das Ruby-Team fiel heute leider aus, so haben wir unsere Jamie, Ruby & das Dummy-Dienstags-Trainingsgruppe heute allein bestritten und die Lektion von Sonntag vertieft – das Überlaufen alter Fallstellen.

Bisher haben wir das eigentlich nie wirklich gezielt geübt. Ich erinnere mich an eine Übung bei Marion, aber sonst? Mhm.  Dabei ist es schon ganz gut, wenn der Hund lernt, dass Dummies auch mal in unterschiedlicher Entfernung hintereinander fallen oder liegen können, damit der Hund dann nicht an der ersten Fallstelle “hängen” bleibt.

Unser Übungsaufbau sah so aus:

training-am-260509

Ich suchte uns drei gut sichtbare Fixpunkte auf einer gedachten geraden Linie - die Punkte A (ein großer Strauch), B (ein kleinerer Strauch) und C (halbhoch bewachsene Wiese). Wir starteten zunächst bei Punkt A und gingen die Linie gemeinsam ab; Jamie durfte an Punkt C absitzend zusehen, wie ich drei Dummies in die Wiese warf. Anschließend drehten wir uns um, gingen gerade zurück zu Punkt B und dort legte ich ein weiteres Dummy aus, bevor es bei Fuß weiter zu Punkt A (= P1) ging. Von dort aus schickte ich Jamie voran; an Punkt B gab es den Pfiff und Jamie holte auch prompt und seeeehr schön das erste Dummy.

Danach schickte ich sie auf Punkt C durch. Sicherheitshalber und weil ich ihr ganz gerne beibringen möchte, dass – sollte sie im Zweifel sein – ich sie auch aus der Ferne per Voran-Kommando durchschicken kann – gab es noch ein verbales “Voran”, als sie an Punkt B ankam, aber Jamie hatte wohl ohnehin noch im Kopf, wo die anderen Dummies lagen und stürmte durch.

Nachdem dieser erster Teil so hervorragend geklappt hatte, wiederholten wir die Übung mit zwei Markierungen, die ich – zwischen Punkten B und C stehend – an B und C warf. Erneut holte Jamie zuerst das Dummy von Punkt B, dann von Punkt C. Kein Zögern, kein Schwanken, super!

Nächste Steigerung war dann die Hinzunahme von Punkt A. Dazu legte ich erneut an Punkt B ein Dummy aus. An Punkt C lagen ja noch zwei… und an Punkt A legte ich vor Jamies Augen ein weiteres Dummy. Danach ging es bei Fuß in gerade Linie zu unserem neuen Startpunkt P2. An dieser Stelle war zu spüren, dass die Punkte B und C, an denen Jamie je 2x schon gewesen waren, ganz gut zogen. Sie wollte beim ersten Mal das Dummy an Punkt A überlaufen und schnappte sich das Dummy von Punkt B. Also mussten wir einen zweiten Anlauf nehmen; diesmal legte ich gleich zwei Dummies an Punkt A aus, während sie zusah.

Sie hatte dann wohl verstanden, worum es ging, denn sie stoppte sehr schön bei Punkt A ab und schnappte sich das erste Dummy. Zur Sicherheit und Festigung ließ ich sie gleich noch das zweite Dummy von Punkt A holen (genau dafür lag es ja schließlich da…). Anschließend schickte ich sie durch an Punkt B. Und dann 2x an Punkt C – und zwar von P2 aus! Ich hatte zwar kurz überlegt, näher an Punkt C heranzugehen (zur Sicherheit), aber es lief so gut… und wie sich herausstellte, hatte ich recht. Die Maus hatte toootal verstanden, worum es ging.

Zum Abschluß stellen wir uns noch einmal an Punkt A (=P1) auf. Ich warf drei Markierungen: Die erste auf Punkt C, die zweite auf den neuen (im 90° Winkel liegenden) Punkt D in halbhohen Bewuchs und die dritte auf Punkt B. Geschickte wurde sie dann in umgekehrter Reihenfolge von P1 aus: Zuerst auf Punkt B (hier driftete sie kurz in Richtung der “neuen” Markierung an Punkt D ab und ich musste sie neu ansetzen – habe sie wahrscheinlich nicht gut genug konzentriert…), dann auf Punkt D und zuletzt auf Punkt C. Und was soll ich sagen? Sie war faaaaantastisch!

Manchmal ist mir dieser Hund direkt unheimlich 8-) .

Thema: Allgemein | Kommentare (1) | Autor: Jamie

Prüfungspläne – wir schmieden sie…

Montag, 25. Mai 2009 17:29

Ganz kurzentschlossen und mich selbst überraschend habe ich mir gedacht, dass wir eigentlich mal einen ersten Versuch mit der APD/R A (der “Arbeitsprüfung mit Dummies für Retriever – Anfängerklasse“)  unternehmen könnten. Ursprünglich war das ja erst für Herbst geplant. Aber irgendwie… und mehr als Durchfallen kann man ja nicht… und für den Fall bleibt uns dann noch der Herbst, also… ;-)

Und so habe ich die Anmeldung für die Prüfung am 6. / 7. Juni 2009 bei der DRC Bezirksgruppe Leipzig einfach mal abgegeben. Meldeschluss ist der 30. Mai; da sind wir dann auf Rügen, so dass wir erst nach unserer Rückkehr am Freitag definitiv erfahren werden, ob wir am Prüfungs-Samstag oder -Sonntag dabei sind; man hört aber, dass noch Plätze frei sind – die Chancen stehen also gut, nehme ich an. Und, ja, zeitlich wird das alles etwas knapp. Aber viele Prüfungen gibt es vor Herbst nicht mehr; da kann man bei den Terminen nicht wählerisch sein.

“Also, Maus, wir fahren da dann – hoffentlich – einfach mal hin und schauen, wie es so läuft, ja?”

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Balkonien-Träume und Rückzugs-Räume

Sonntag, 24. Mai 2009 11:59

Ach ja, so lässt sich das Leben genießen…

fuchsie

Mhm, doch, ja, schon.

goldzahn

Manch einer bevorzugt allerdings andere Rückzugsräume für seine Träume…

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Ach so, alte Fallstellen überlaufen haben wir heute auch schon. Und neue Leckereien ausprobiert.

Und jetzt wird geträumt… mmmmmmm.

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Und dann wurde sie gesichtet.

Samstag, 23. Mai 2009 19:25

Und zwar in Vehlefanz. Erfolgreich. Auf ihre Qualitäten als Teilnehmerin am nächsten Dummykurs der DRC Bezirksgruppe Berlin-Brandenburg hin.

Wir dürfen uns also jetzt für den nächsten Dummykurs anmelden, der am 05. Juli 2009 starten soll. Besondere Sorgen hatte ich mir ja vor dem heutigen Dummysichtungstest ohnehin nicht gemacht, denn 1. war ich mir ziemlich sicher, dass Jamie den Test schon irgendwie schaffen würde und 2. selbst wenn nicht – den Kurs beim DRC wollen wir zwar gerne machen, aber wir haben ja noch unser Training mit Marion und unsere Treffen mit Ruby, sind also gut ausgelastet.

Der schwierigste Teil des Test bestand darin, den Weg zum Testgelände zu finden; die Wegbeschreibung – “Von dort aus zum Trainingsgelände laufen.” – gab nicht allzu viel her. Gemeinsam mit Emma-Frauchen, Emma-Frauchen-Kindern und Emma begaben Jamie und ich uns auf eine 30minütige Odyssee an Unmengen von Anglern und potentiellen Badestellen am Wasser vorbei, bis wir die anderen endlich gefunden hatten.

Der Test selbst bestand aus einem Gruppen- und einem Einzelteil. In der Gruppe standen wir zunächst in einem großen Kreis, in den hinein es die vermutlich einfachste Markierung seit Jamies Welpentagen gab. Anschließend wurde, wiederum in den Kreis hinein, ein Dummy mit Geräusch ausgelegt. Das war sooooo simpel, dass ich kurz überlegte, ob Jamie mich für verrückt erklären würde, wenn ich sie darauf mit “Voran” einweisen würde. Aber gelernt ist gelernt. Und es war ja schließlich ausgelegt, nicht geworfen. Also habe ich sie voran geschickt. Und – gelernt ist gelernt – sie lief auch schön raus und brachte das Dummy zurück.

Dann mussten wir noch einmal an der Leine und einmal frei bei Fuß um die Gruppe herumlaufen.

Im Einzelteil mussten wir dann kurz noch einmal das “Frei bei Fuß” vorführen, außerdem wahlweise ein Sitz oder Platz aus der Bewegung und einmal Abrufen aus dem Freilauf heraus zeigen. Anschließend wurde es dann spannender, denn es gab zwei Markierungen, eine mit und eine ohne Schuß, beide in halbhohen Bewuchs hinein. Wie immer markierte Jamie eher mäßig, suchte sich dafür aber hervorragend an die Fallstelle heran. Bei der Markierung ohne Schuß lief sie zwei, drei Schritte seitlich am Dummy vorbei, fing auf der korrekten Höhe an zu suchen und driftete dann aber ziemlich weit in die Tiefe ab, bevor sie sich mit dem Wind zurück zum Dummy suchte. Bei der Markierung mit Schuß hielt sie den Fallbereich deutlich kleiner.

Die Sache mit der Nasenarbeit und dem Wind machte sie offensichtlich so gut, dass ihre bisher erworbenen Erfahrungen den testenden Profis auffiel, die sich prompt erkundigten, ob ich “schon etwas mit dem Hund gemacht” hätte; sie würde den Wind und ihre Nase so schön nutzen. Jaaaa, ihr Näschen hat die Maus beim Training mit Marion und bei diversen Seminaren und Trainingsferien verfeinern können. Und wird das hoffentlich auch weiterhin tun. Jedenfalls bin ich ganz froh, dass das etwas undifferenzierte Suchentraining, das ich mit Jamie betreibe, und unser bisheriges Training ihr anscheinend, wenn auch nicht gerade immer bewußt von mir gesteuert, Erfahrungen verschafft, die sie für die Arbeit braucht. Da können wir ja mit dem, war wir so tun, nicht ganz falsch liegen, was, Mäuschen?

Zum Abschluß bekam ich dann doch noch mal kurz einen Schreck, denn es kam noch ein Wasserapport, der – so hörte man in der wartenden Gruppe stehend – einen nicht ganz einfachen Wassereinstieg beinhaltete, bei dem auch geschaut werden sollte, wie die Hunde das Wasser so annahmen. Es verweigerten denn auch prompt zwei Hunde das Wasser und fielen an dieser Stelle durch. Jamie, die kleine Schnecke, nimmt ja auch nicht jeden Einstieg an; diesen fand sie aber offensichtlich ok. Jedenfalls suchte sie sich die einfachste Stelle zum Einsteigen und holte das Dummy brav aus dem Wasser, um es mir dann – ganz ohne Schütteln! – zu bringen.

Ach ja, eingesprungen ist sie auch nicht. Weder am Wasser noch bei der Markierung mit Schuß. Fein!

Nicht alle konnten heute bestehen. Neben den beiden Wasserverweigerern nahm Emma-Frauchen ihre kleine Emma schon vor dem Wasserapport aus dem Test, weil Emma leider eine Mittelohrentzündung hatte und nicht ins Wasser durfte. Ein Flat-Rüde war schußscheu und floh bei der Markierung mit Schuß vor Schütze und Markierung zu den Zuschauern. Und ein Labrador war eigentlich immer außer Kontrolle, wenn er abgeleint wurde – ich glaube nicht, dass der kleine Mann zwei Schritte am Stück frei bei Fuß ging. Nächstes Jahr dann – er braucht einfach noch ein bißchen Grundausbildung und Reifezeit.

Allen, die bestanden haben, auch in der Vormittags-Gruppe vor uns, herzlichen Glückwunsch! Und vielleicht sehen wir uns – demnächst beim Dummykurs!

Thema: Allgemein | Kommentare (5) | Autor: Jamie

Rainy Day Retrievertraining

Donnerstag, 21. Mai 2009 16:00

Der heutige Feiertag fing ja sehr schön an, mit Sonne, klarer Luft, angenehmen Temperaturen. Aber so etwa eine halbe Stunde, nachdem wir mit dem Training bei Marion begonnen hatten, grollte der erste Donner in der Ferne. Und in der zweiten Stunde wurden wir dann ziemlich nass. Ein bißchen Regen und Donnergrollen können aber richtige Retrieverleute nicht schrecken – und Retriever schon gar nicht – und so arbeiteten wir munter weiter.

So sah unser heutiges Training aus:

training-bei-marion-am-210509

Startpunkt war jeweils Position P1. Zunächst liefen wir mit den Hunden von P1 zum Fixpunkt FP1 und warfen dort in den hohen Bewuchs jeder ein Dummy. Anschließend schickten wir die Hunde von P1 auf FP1 in eine kleine Suche (mit Suchenpfiff). Danach kam Fixpunkt FP2 (um eine kleine Tanne) hinzu; von P1 ging es wieder mit Hund bei Fuß zu FP2, Dummy ausgelegt und dann schicken – Jamie schickte ich zunächst erneut auf FP1, wo Marion noch einmal Dummies ausgelegt hatte, und erst danach auf FP2.

Drittens: Voranschicken auf FP1 mit Abstoppen des Hundes bei P2 und seitwärts auf FP2 schicken. Hui! Aber es klappte ganz gut, wenn auch mit Trick. Zunächst einmal durfte Jamie, neben mir an P1 sitzend, zuschauen wie Marion von P2 aus zu FP2 ging und dort mit Geräusch und sichtig ein Dummy auslegte. Anschließend ging Marion zu P2 zurück und bog dann im 90° Winkel ab in Richtung FP1. Dort machte sie noch einmal ein Geräusch, legte aber keine Dummies aus, so dass, sollte ein Hund sich nicht abstoppen lassen sondern weiterlaufen, er jedenfalls nicht zum Erfolg kommen würde. Jamie nahm das Voran auf FP1 sehr gut an – dann kam unser “Trick” :-Im Wald ertönte wildes Hundegebell, das Jamie so sehr ablenkte, dass sie ungefähr auf Höhe von P2, wo ich sie ohnehin abstoppen sollte, langsamer wurde und in Richtung der Geräusche blickte. Und dort ließ sie sich dann sehr schön per Stopp-Sitz-Pfiff – mit einer kleinen verbalen “Sitz”-Nachhilfe – stoppen und ins Sitz bringen. Und das “Out” in Richtung von FP2 nahm sie geradezu hervorragend an!

Schließlich veranstaltete Marion im angrenzenden Wald noch ein kleines Treiben und warf mit Geräusch Dummies im Wald umher. Die Hunde konnten hören, dass dort etwas geschah, aber nicht unbedingt sehen, wo die Dummies fielen. Zunächst wurden die Hunde jeweils 2x in das Freiverloren-Suchengebiet geschickt – mit Voran und Suchenkommando, wenn sie das Suchengebiet erreicht hatten.

Und als Höhepunkt des Trainings gab es dann noch eine 3er-Kombinations-Aufgabe, bei der die Hunde nacheinander von P1 zuerst auf FP2, dann auf FP1 und anschließend in die Freiverlorensuche eingewiesen wurden.

Ach ja, da wir ohnehin nass waren, gingen wir dann noch für zwei Wasserapporte ans Wasser… Jamie nahm das Wasser gewohnt damenhaft an, aber ohne zu rändern, und schüttelte sich beim Herauskommen nicht. Und beim Apport auf eine Markierung ins Schilf auf der anderen Uferseite bewies sie enormes Ausdauervermögen bei der Suche nach dem Dummy, gab nicht auf und wurde durch einen schönen Erfolg belohnt.

Sie hat heute alle ihr gestellten Aufgaben ganz toll gelöst. Da bin ich aber wieder mal ganz schön stolz auf die Maus :-) !

Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Bullenklöten, ah ja.

Mittwoch, 20. Mai 2009 18:43

Wir haben mal wieder eine neue Lieferung vom Animal Nature Shop bekommen – mit dabei: Bullenklöten. Ganz ehrlich, erkennen würde ich die Dinger ja nun nicht gerade als solche. Ich fand ja schon, dass sie auf dem Bild im Shop irgendwie nicht so richtig als Bullenklöten zu erkennen waren. Aber da ich neugierig war… Und hat nicht so ein bißchen Retriever-Prinzessinnen-Bullenklöten-Knabbern fast schon emanzipatorische Züge? Ok, wahrscheinlich eher nicht. Und in Wirklichkeit sind sie genauso wenig als Bullenklöten zu identifizieren wie auf dem Bild.

Aber ein bißchen werde ich in den nächsten Wochen doch mal schauen, ob die Prinzessin ihre Rinderkniekehlen, Rindernasenknorpel und Putenhälse mit wirklich ganz genau demselben Genuß knabbert oder ob sie nicht doch etwas besonderes sind, unsere Bullenklöten :-)

Thema: Allgemein | Kommentare (2) | Autor: Jamie

Fli-Fla-Flitsche-Dummy! … Training mit… !

Dienstag, 19. Mai 2009 21:42

Heute haben wir zum ersten Mal unseren nigelnagelneuen “Bolting Rabbit” beim Training ausprobiert – und ich bin ganz schön stolz auf die Fortschritte, die die Maus und ich im letzten halben Jahr gemacht haben!

Unser Aufgabenaufbau sah so aus:

training-mit-ruby-am-190509

Zunächst standen wir an Position P1 und Ruby-Herrchen – nicht sichtbar hinter dem Baum stehend – warf eine Markierung (Flagman) an Fixpunkt 1, der an einem kleinen Strauch lag. Die Markierung durfte Jamie sofort arbeiten. Während sie auf dem Rückweg war, legte Ruby-Herrchen nicht sichtbar für die Maus in ihrem Rücken ein weiteres Dummy an Fixpunkt 1 aus und ging dann ins Suchengebiet. Dort veranstaltete er mit fünf Dummies ein wildes Treiben; die Dummies flogen in hohen Bögen in alle Richtungen. Anschließend drehte ich die Maus wieder und schickte sie voran auf Fixpunkt 1. Das Voran nahm sie ganz hervorragend an; wir sind in dieser Beziehung schon wirklich weit gekommen  – an Tagen wie heute wird mir das immer wieder mit Verwunderung klar :-)   Als letztes schickte ich Jamie voran in das Suchengebiet (ein mit halbhohem Gras bewachsenes Gebiet), wies sie also letztlich in eine kleine Freiverlorensuche – inklusive unserem Freiverlorensuchenkommando “Such” – ein.  Wow!

Nach einer kleinen Pause, in der Ruby sich dem Anti-Tausch-Training widmete, kam Teil 2 – und der Einsatz des “Bolting Rabbits”! Diesmal standen Jamie und ich an Position P2, während Ruby-Herrchen ein Dummy an Fixpunkt 1 ohne Geräusch auslegte und dann eine Markierung in das Suchengebiet warf. Anschließend drehten wir uns um 180° und sahen zu, wie Ruby-Herrchen das Fli-Fla-Flitsche-Dummy löste. Ein bißchen zuckte es der Maus schon in den Pfoten, als das Dummy so über den Boden schoß. Aber sie ließ sich dann doch wieder in Richtung von Fixpunkt 1 drehen. Da die Konzentration etwas zu wünschen übrig ließ, ging ich etwa 10 Schritte in Richtung von Fixpunkt 1, während Jamie absaß. Und dann war sie auch schön nach vorne konzentriert beim Schicken – sie lief, suchte, fand und brachte, ohne jede Tendenz in Richtung des Flitsche-Dummies abzudriften! Wahnsinn! Ganz toll, Maus! Danach schickte ich sie noch einmal aus der neuen Position ins Suchengebiet - und auch das klappe hervorragend.

Zum Abschluß übten wir noch das Seitwärts-Schicken. Wie beim letzten Mal betrug auch heute die Distanz Hund-Dummy 10 Schritte; bei der Distanz Hund-Hundeführer begannen wir mit 15 Schritten und endeten bei 20. In diesem Bereich müssen wir definitiv noch üben.

Thema: Allgemein | Kommentare (2) | Autor: Jamie

Très chic, non?

Sonntag, 17. Mai 2009 20:01

“Hrmph.”

Also, ich finde die Maus ja sehr schick mit ihrer neuen professionellen Trimmfrisur, die Hella ihr bei unserem Besuch in Lippstadt verpasst hat. Und das ganz schnell, ratz-fatz, nicht so umständlich und über Tage verteilt wie das bei mir üblich ist.

Der Kommentar der Maus dazu allerdings ist:

“Hrmph.”

Naja. Ok.

So sieht sie aus, die richtig schick getrimmte Pfote:

getrimmte-pfote

Nein, sie ist nicht nur gequält getrimmt worden.

Wir haben Hunde-Wasser-Schlamm-Vergnügen-Spaziergänge gemacht (ja, alle Spaziergänge führten am Wasser vorbei und  natürlich auch ins Wasser rein!) und Hellas-Garten-Entdecken gespielt; die Lippstädter Altstadt erkundet (ok, das war mehr für die Menschen) und Jamie durfte Leberwurstreste essen und ich habe Hunde-Knuddel-Sessions eingelegt. Allerdings ging Jamie lieber im Garten stöbern, während Gwyn und Joy sich mit großen, bettelnden Seelenhundaugen an meine Beine pressten und um Streicheleinheiten flehten.

Zwei große, schmusige Teddybären sind das :-)

Große (Halb-)Schwester Gwyn:

gwyn_170509

Nach dem Frühstück heute morgen eroberte Jamie dann auch noch den Lieblingsplatz von Gwyn und Mama Joy, tststs…

auf-der-matte-bei-hella

Nach ein bißchen Nach-Frühstücks-Ruhe drehten wir noch eine Wasser-Runde. Und mit der großen Schwester ließ sich einfach ganz hervorragend um die Wette durch den Bach rennen und vor und zurück preschen und die Büsche durchstöbern und… tja, eben einfach sehr viel Spaß haben.

Und deshalb also sah die Maus ziemlich genau 2, vielleicht waren es aber auch 3, Minuten nach der Rückkehr nach Berlin genau so aus:

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Thema: Allgemein | Kommentare (3) | Autor: Jamie