Mittwoch, 10. Februar 2010 7:32
Im Radio hört man Interviews mit Passanten, die auf glatten Bürgersteigen ausrutschen, Schnee nicht mehr sehen können und Temperaturen über 25° C herbeisehnen, und dass die Berliner Bevölkerung zweigeteilt sei in Winterhasser und Winterliebhaber; in Internet-Foren liest man von Winterdepressionen und Leserbriefe in Zeitungen fragen nach einem Ende der aktuellen Wetterlage.
Hier im Glücksdrachen-Haushalt liiiiiiiieben wir den Winter samt Schnee, Eis und Minusgraden nach wie vor. Die Maus schmeißt sich mit Vorliebe mit der – wahlweise linken oder rechten – Schulter in den Schnee, streckt den Mäuse-Popo in die Höhe und schiebt den Oberkörper ein, zwei Meter weit über die kalten Schneemassen, bevor sie sich dann irgendwann komplett – samt Hinterteil – hinein fallen lässt, um sich dann genüsslich auf den Rücken zu drehen, die Beine in die Luft zu strecken und eine Ganzkörper-Schnee-Massage einzuleiten, die erst nach einer ganzen Weile mit einem kräftigen Glücksdrachen-Fell-Schüttler endet.
Winterdepressionen? Nöööö.
Ganz bestimmt nicht. Noch lange nicht.