Facebook, nein danke.
Mittwoch, 29. September 2010 19:32
Aber K9data, ja, das schon. Gerne.
Der Glücksdrache ist jetzt auch dabei.
Thema: Ausstattung | Kommentare (2) | Autor: Jamie
Mittwoch, 29. September 2010 19:32
Aber K9data, ja, das schon. Gerne.
Der Glücksdrache ist jetzt auch dabei.
Thema: Ausstattung | Kommentare (2) | Autor: Jamie
Montag, 27. September 2010 19:03
… der Besserung ist das Mäuschen. Und verbringt einen großen Teil der Reise schlafend.
Was gut ist, denn dadurch schöpft sie schön viel Kraft zum “Ballen-Schnittwunde-Heile-Machen”. Was ganz wichtig ist. Denn: Draußen auf dem (Kurz-Mini-Superkurz-)Spaziergang will sie schon wieder schneller laufen als gut für sie ist. Weshalb sie nur an der Leine laufen darf.
Den Verband wechseln wir täglich, die Salbe schmieren wir schön brav jedes Mal auf die Kompresse, die auf die Wunde kommt, und ich werde zunehmend besser im Pfotenverband anlegen. Der letzte hat immerhin schon bis zum nächsten regulären Verbandswechsel – eine Nacht und einen Tag – gehalten
Das Mäuschen erträgt jeden Verbandwechseln mit einer gewissen Ungeduld – aber immerhin, sie erträgt.
Und unter dem Verband sieht die Wunde schon erstaunlich gut aus *erleichtertbin*.
Thema: Gesundheit & Hygiene | Kommentare (0) | Autor: Jamie
Sonntag, 26. September 2010 8:44
Einkaufen in Bischkek ist nicht ganz = Einkaufen in Deutschland, aber es gibt genug Ähnlichkeiten, damit man (= Expat) sich hier wohlfühlen kann. Obst und Gemüse gibt`s reichlich – in unterschiedlichster Qualität – auf dem Markt; die größten Märkte sind der Osh-Basar, der Alamedin-Basar und der Dordoi-Basar (zugleich Umschlagplatz für Waren aus China für Russland, Kasachstan und Usbekistan), aber es gibt auch noch eine ganze Menge kleinere Märkte in der Stadt. Von Ananas , Birnen und Äpfeln über Granatapfel, Ingwer und Steinpilze bis hin zu wunderbar kräftigem Knochblauch und herrlich aromatischen Tomaten (man fragt sich, wie man je wieder holländische Gewächshaustomaten auch nur ansehen soll) gibt es ein Angebot, aus dem man sich jahreszeitenabhängig durchaus seine Mahlzeiten zusammenstellen kann.
Zum Einkaufen auf den Märkten benötigt man vor allem eines: Viel,viel, viel Zeit. Und Geduld.
Wenn dies, wie im Glücksdrachenhaushalt, nicht immer im Überfluß vorhanden ist, kann man zum Einkaufen einen der Supermärkte in der Stadt nutzen, deren Obst- und Gemüse-Angebot zwar nicht ganz so reichhaltig ist, die aber dafür ein bißchen europäisches Einkaufsflair inklusive Fleisch-, Wurst- und Käsetheken bieten; letztere allerdings leider sehr mager bestückt. Abstriche muss mensch hier nämlich vor allem bei Milchprodukten machen. Übrigens: Gerüchteweise war diese Woche zu hören, dass erstmals ein Laden aus Russland importierte süße Sahne verkauft, die sich tatsächlich zu Schlagsahne aufschlagen lässt – hiesige flüssige Sahne schafft das nämlich nicht. Warum nicht? Keine Ahnung. Sahne gibt es aber demzufolge leider nur aus der Dose, igitt.
Ach ja, zum europäischen Flair im Supermarkt gehört dann natürlich auch der passende Soundtrack – gestern lief, zum zweiten Mal schon, Lena und ihr “Satellite”. Und im benachbarten CD- und DVD-Shop lag prominent aus: Modern Talking. Herrje.
Es gibt einfach kein Entkommen…
Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie
Samstag, 25. September 2010 10:22
… das erste Mal. Gestern waren wir zusammen mit Alisa, einer hiesigen Mischlingshündin unbekannten Alters, und Alisa-Frauchen in einem wunderbaren Waldstück spazieren – und sowohl der Glücksdrache als auch der Rest der Truppe haben den Spaziergang sehr genossen.
Das ist aber leider dann auch schon das Ende der schönen Geschichte. Der Rest ist dann nicht mehr so schön, denn auf dem Rückweg, kurz vor dem Auto, sah ich Blut an des Mäuschens rechter Vorderpfote. Schnell untersucht, schnell ins Auto, schnell nach Hause und schnell die Wunde versorgt – auswaschen, desinfizieren, verbinden. Zum Glück haben wir ja eine kleine Hundeapotheke dabei (leider ist mir bei der Gelegenheit aufgefallen, dass wir viiiel mehr Verbandswatte hätten mitnehmen können – nun ja, die wird nachbestellt und bis dahin kommen wir hoffentlich auch so über die Runden). Für den richtigen Pfotenverband gab`s auch eine gute Anleitung im “Erste-Hilfe-Buch” der Hausapotheke.
Trotzdem war ziemlich schnell klar, dass der Schnitt im Ballen zu tief war, als dass wir auf Nähen verzichten könnten. Und da ich – bei aller Hausapotheken-Vorsorge – mich nun mal nicht zum Nähen der Glücksdrachen-Ballen berufen fühle, musste ein Tierarzt her.
Glück im Unglück: Alisa-Frauchen kennt die Frau des Vorsitzenden des hiesigen Hundezüchtervereins (in erster Linie wohl Schäferhunde, Boxer, Windhunde und Rottweiler) und die wiederum spricht ein ganz hervorragendes Deutsch. Also, anrufen, Termin ausmachen und die Dame zwecks Übersetzung mitnehmen.
Heute morgen waren wir dann also gleich als erstes bei unserem ersten Tierarztbesuch. Tja, einmal ist immer das erste Mal. Was also kann ich von unserer bisherigen Tierarzterfahrung in Kirgisistan berichten? Ok, ganz so wie in Deutschland war es nicht. Die Tierarztpraxis haben wir nicht von innen gesehen, denn drinnen lag schon ein Patient und Platz für mehr war wohl nicht. Also hat sich der Tierarzt das Mäuschen gleich am Auto angeschaut. Das neue Glücksdrachenmobil hat ja eine herunterklappbare, zweigeteilte Heckklappe und so gab es am Auto praktisch einen eigenen Tierarzt-Untersuchungstisch. Gleich erkannt wurde, dass hier genäht werden muss. Es gab auch eine örtliche Betäubung für die Pfote. Das Setzen der Betäubung muss allerdings ziemlich weh getan haben, denn das Mäuschen hat doch sehr gejammert und das Glücksdrachen-Köpfchen in Frauchens Armbeuge verstecken müssen. Bewundernswert: Bei all dem kommt sie scheinbar nie, aber auch nie, auf den Gedanken, ihre doch durchaus vorhandenen kräftigen Zähne einzusetzen; statt dessen wird ertragen und geduldet. Mäuschen, das ist sehr nobel von Dir.
Das Nähen tat dafür anscheinend nicht mehr weh oder zumindest nicht sehr. Mehr als zwei Fäden, dafür aber sehr dicke, gab es auch nicht. Dann noch ein Verband (vom Auspolstern der Zehenzwischenräume hatte der Tierarzt anscheinend noch nichts gehört, aber er wusste, dass der Verband nicht zu fest sitzen darf) und eine Salbe sowie der Hinweis, dass die Fäden eine Woche lang drin bleiben sollen – und das war`s.
Wieder kommen sollen wir, wenn das Mäuschen sich die Fäden nicht selber zieht… Naja. Schaun` mer mal, wie`s in einer Woche aussieht. Die genähte Wunde sieht gar nicht so schlecht aus und hat bisher auch nicht mehr geblutet (das hatte sie, noch ungenäht, heute morgen schon noch beim Auftreten getan); wir sind also zuversichtlich. In der kommenden Woche wird jede Menge Salbe aufgetragen werden und Verbände gewechselt. Und die Zehen-Zwischenräume polstere ich dann doch lieber aus.
Thema: Gesundheit & Hygiene | Kommentare (8) | Autor: Jamie
Mittwoch, 22. September 2010 19:32
Die Maus ist ja die Ruhige, die Stille, die Auf-Leisen-Pfoten-Tapsende unter den Bischkeker Hunden. Während andere, Straßenhunde, Streuner und Hofhunde alike, ihre große Klappe zu jeder Tages- und Nacht(!)zeit aufreißen und unser Nachbars-Dalmatiner-Rüde sich mitunter gar nicht einkriegen kann, wenn die Maus – ruhig, still und auf-leisen-pfoten-tapsend – auf dem Weg zum Abendspaziergang vorbeizieht (übrigens oft genug ohne den kreischenden Herrn auch nur eines Blickes zu würdigen – danke dafür, Maus), geht der Glücksdache in aller Regel laut bell-los durch`s Bischkeker Hundeleben.
Aber heute war das Mäuschen mit ihrer Sonder-VIP-Betreuung noch im Garten zugange, als das Glücksdrachenmobil vorfuhr und in der Garage einparkte. Und sie stand am Gartenzaun, als das Glücksdrachenmobil abgeschlossen wurde und der lange, laaange, laaaaaange Weg um den Gartenzaun herum von der Garage zum Gartentor angetreten wurde.
Und er war wirklich lang, der Weg. Laaaang. Laaaaaaang.
Mit dem Glücksdrachen Glücksdrachen-Frauchen auf der falschen Seite des Zauns.
Sooooo lang war der Weg.
Zu lang.
Und sie bellt nämlich doch.
Thema: Allgemein | Kommentare (2) | Autor: Jamie
Sonntag, 19. September 2010 18:28
Wir sind zurück von unserem Issyk-Kul-Ausflug. Und wollen unbedingt wieder hin – wenn das Wetter besser ist
, denn leider hat es uns den kompletten Samstag verregnet. Und der Sonntag hellte auch erst auf, als wir schon wieder fuhren…
Trotzdem haben wir unser Ausflugswochen sehr genossen; der Glücksdrache hat ja einen eingebauten Anti-Regen-Schutz und ich, ja, ich war angesichts der Wettervorhersagen auch gut vorbereitet. Genächtigt haben wir in einem Ferienhaus mit eigenen Garten (inklusive Gartenteich mit Gartenzwergen!) in Chok-Tal…
… das kurz vor Cholpon-Ata an der Nordseite des Issyk-Kul liegt:
Cholpon-Ata wiederum ist angeblich DAS Tourismus-Zentrum der Nordküste am Issyk-Kul; das mussten wir uns am Sonntag natürlich unbedingt ansehen. Mhm
. Es gibt auf jeden Fall einige Restaurants (in einem haben wir habe ich gegessen), ein paar typisch kirgisische Kleinstläden und eine lange Haupststraße. Angeblich gibt es im Norden von Cholpon-Ata auch ein Petroglyphen-Feld, aber das haben wir leider nicht finden können.
Dafür haben wir auf unserem Spaziergang zwischen Cholpon-Ata und Chok-Tal so viele potentielle Dummy-Trainings-Plätze gesehen, dass wir irgendwann aufgehört haben zu zählen – oder sie uns zu merken:
Unser Wohnhäuschen, dessen Inneneinrichtung einen sehr postsowjetischen 50er Jahre Charme versprühte, mit Blümchen-Tapeten und braunen Teppichen und einer strombetriebenen Herdplatte, lag – wie am Nordufer des Issyk-Kul wohl üblich, in einem Ferienressort, das über einen eigenen (kleinen) Sandstrand verfügte. Und nachdem wir also auch den noch am Samstag besucht hatten, war das Mäuschen doch seeeehr müde:
Trotzdem haben wir es noch geschafft, uns um die unsere Terrasse bevölkernden beiden Gast-Kätzchen zu kümmen und unserem ebenfalls die Terrasse bevölkernden Gast-Rüden, einem sehr freundlichen Gentleman, der Jamie mit der Würde eines gealterten Ferien-Dorf-Ressort-Hundes freundlich ignorierte, “Gute Nacht” zu sagen.
Am Sonntag-Morgen haben wir dann immerhin noch einen Eindruck davon bekommen, wie beeindruckend die Szenerie des Issyk-Kul bei klarer Sicht sein muss: Ein 180km langer und 60km breiter Hochgebirgssee mit klarem Wasser, Sandstränden, im Rücken die Berge des Kungey Ala-Too und auf der gegenüber liegenden Seite des Sees im Süden die schneebedeckten Gipfel des Terskey Ala-Too, die über 5000m hinaus ragen. Wow!!!
Fotos davon gibt`s leider erst nach einem guten Foto-Wetter-Wochenende!
Thema: Wir sind dann mal weg | Kommentare (1) | Autor: Jamie
Dienstag, 14. September 2010 21:04
Wir sind jetzt auch dabei – bei der Retriever Mailing Liste. Die Retriever Mailing Liste wendet sich an alle Retriever-Freunde, Retriever-Besitzer und solche, die es werden sollen. Wir gehören zu Gruppe Nr. 2. Naja, ich jedenfalls. Die Maus ist das eigentliche Thema: Der Retriever.
Auf jeden Fall freuen wir uns auf viele interessante Informationen und einen regen Austausch!
Thema: Allgemein | Kommentare (0) | Autor: Jamie
Sonntag, 12. September 2010 21:21
Ob es tatsächlich eine geschichtsträchtige landesweite Premiere war, wissen wir nicht. Für uns war es dagegen auf jeden Fall ein großer Tag, ein Premierentag: Das erste Dummytraining auf kirgisischem Boden!
Es bot sich heute einfach an – über Nacht hat es ziemlich abgekühlt, außerdem regnete es, keine Gefahr also, dass die Sonne die angenehmen 14° C wieder hochtreiben würde. Und so sind wir losgedüst.
Wir sind immer noch auf der Suche nach der Vielzahl von für jedes Training passenden Trainingsplätzen wie wir sie in Berlin hatten, aber gar so schlecht haben wir es heute nicht getroffen. Es gab Markierungen und Memories und wir haben uns im Back-Schicken geübt – und zwar…
… mit Drehung rechts oder links herum, immer schön weg von der Verleitung. Die Verleitung war nicht gar so das Problem – aber das mit der Drehung hat nur zu, mhm, 75% (?) geklappt; sie hat also zwar nie zur Verleitung gerannt, hat sich aber durchaus mal falsch herum gedreht. Das ist definitiv noch nicht klar – dass linker Arm=links herum und rechter Arm=rechts herum heißt.
Dennoch, Fazit: Schööööööön war`s.
Thema: Dummytraining | Kommentare (5) | Autor: Jamie
Samstag, 11. September 2010 18:13
Und zwar schon in der nächsten Woche – yippiyeah! Geplant ist ein Wochenende von Freitag bis Sonntag nächster Woche am zweitgrößten Gebirgssee der Erde (nach dem Titicacasee in Südamerika), wenn denn alles klappt, sprich: Keine anderweitigen Termine am Wochenende (=Freizeit) und Unterkunft (=Hotel oder Pension). Bisher sieht`s gut aus…
Der Issyk-Kul, 180km lang und bis zu 60km breit und auf einer Höhe von 1600m im zentralen Tien-Shan-Gebirge liegend, soll angeblich in ungefähr vier Stunden von Bischkek aus zu erreichen sein; mal schauen, ob das so stimmt – und wie die Straße dahin sich gestaltet.
Im Winter herrschen im Tien-Shan Umgebungstemperaturen von bis zu -20° C, kann man im Internet lesen, aber der See gefriert dennoch nicht zu – auf Kirgisisch heißt Issyk-Kul nämlich genau das: Warmer See. Stimmt aber nicht ganz, denn der Issyk-Kul ist nicht wirklich warm – er friert eben nur nicht zu (wer wissen will, warum das so ist, muss einen Geologen-Blog lesen, sagt der Glücksdrache soeben, – oder hier reinschauen).
Die Temperaturen im September sollen übrigens noch etwas angenehmer sein; wir hoffen sehr auf gutes Wetter!
Thema: Wir sind dann mal weg | Kommentare (1) | Autor: Jamie
Freitag, 10. September 2010 16:00
… ist das Mäuschen – und kann es bei den Preisen hier noch eine ganze Weile bleiben. Ein Knochen wie dieser…
… ist für gerade mal 10 Cent zu haben -
und macht das Mäuschen sehr, sehr glücklich.
Thema: Gesundheit & Hygiene | Kommentare (2) | Autor: Jamie