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Wir schleppen - versuchsweise.

Samstag, 11. Juli 2009 17:13

Ich bin ja ein großer Freund von Abenteuer-Unternehmungs-Spiele-und-Aufgaben-Einbauen-Spaziergängen im Gegensatz zu Wir-Laufen-Zusammen-Oder-Zumindest-Nebeneinander-Her-Spaziergängen (auch wenn die hin und wieder natürlich auch mal sein müssen - aber bitte, man kann seinen Hund auch dann im Auge behalten ;-) ).

Auf unserer heutigen “großen” Runde haben wir eine neue Beschäftigung getestet: Die Schleppe. Mit Futterdummy und Leber, mhm, lecker.

Die Maus ist für Nasenarbeit ja grundsätzlich gerne zu haben (ja, auch bei der Frei-Verloren-Suche, solange sie da nur schnell genug zum Erfolg kommt). Und unsere  heutigen Test-Schleppen haben ihr defnitiv Spaß gemacht, was allerdings zugegebenermaßen zum großen Teil auch an der Leberbelohnung gelegen haben dürfte…

So ganz ohne jagdliche Prüfungsambitionen läßt sich so eine Fun-Schleppe ganz locker und mit hoher Fehlertoleranz (für den Hundeführer und dessen Herantasten an den richtigen Aufbau) testen. Bei uns ging das heute so: Die Maus wurde außer Sicht abgelegt (noch ein Vorteil an der Schleppensache: Wir üben das Ablegen und Außer-Sicht-Gehen, das ja für die Maus eher schwierig ist) und ein “Anschuß” sehr kreativ von mir mit der Leber und dem Futterdummy “hergestellt”. Danach “schleppte” ich das mit Leber befüllte Futterdummy an der Leine hinter mir her, zunächst so 30 Schritte mit Nackenwind durch`s Gras. Das Futterdummy wurde am Ende der Schleppe liegen gelassen; ich marschierte auf der Spur zurück und holte die Maus, um ihr den “Anschuss” zu zeigen. Und prompt ging`s los; den Grundsatz hatte sie sofort verstanden - an den Feinheiten happert`s noch. Für heute ließ ich sie an der 5m-Schleppleine laufen, denn sie driftete schon ein paar Mal von der Spur ab. Auch sonst lief es mitunter chaotisch (bei uns beiden): Wir testen drei Schleppen aus; die erste klappte am besten, dicht gefolgt von der letzten. Der zweite Versuch dagegen war, mhm, naja, chaotisch eben. Und eines ist mir klar geworden: Ohne die Spur zu markieren, geht gar nichts. Ich hatte nämlich mitunter gar keine Ahnung, wo die Spur eigentlich lang lief und ob die Maus eigentlich noch den richtigen Duft in der Nase hatte.

Ein bißchen Apportieren kam zum Schluß dann natürlich doch noch, denn die Maus musste das Futterdummy aufnehmen und wir liefen gemeinsam zurück zum Ausgangspunkt, wo es dann die Belohnung aus dem Futterdummy gab.

Es macht ihr definitiv Spaß. Und mir auch. Also durchaus etwas, das wir an den Dummy-Trainings-losen Tagen in unsere Abenteuer-Unternehmungs-Spiele-und-Aufgaben-Einbauen-Spaziergängen einbauen können.

Bis zu unserem nächsten Versuch mache ich mir aber noch ein bißchen mehr Gedanken über den richtigen Aufbau ;-)

Thema: Spiel & Spaß | Kommentare (0) | Autor: Jamie