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Sideways

Samstag, 4. Februar 2012 17:13

Heute haben Pippin und ich uns an die Sache mit dem Seitwärts-Schicken herangetraut. Ich hatte Pippin ja schon letztes Jahr im Herbst mal zwischendurch auf unserer flachen Wiese an der Mauer entlang auf die Futterschüssel nach links und rechts geschickt, aber das lief damals so gut, dass ich fand, man müsse diese sehr einfache Stufe des Trainings, nicht weiter trainieren – und schwerer, sprich: längere Distanzen, anderes Gelände, weitere Entfernung zwischen uns, wollte ich es nicht machen; dafür schien er mir doch noch etwas jung. Außerdem gab und gibt es ja genug zu tun… :-D

Na, jetzt ist er ja älter und wird zum richtigen Manne; außerdem begrenzen die Schneeverhältnisse weiterhin unsere Such- und Markiermöglichkeiten. Also haben wir heute zuerst ein Dummy von links und dann ein Dummy von rechts geholt. Und am Schluss…

… konnte ich ihn sogar, nachdem ich zunächst D2 und dann D1 erneut ausgelegt hatte, zuerst auf D2 und anschließend auf das zuletzt ausgelegte D1 schicken. Wie macht er das nur?

Jamie hätte übrigens auch eine Runde seitliches Einweisen vertragen können und sollen, aber nach dem frühmittäglichen Spaziergang durch den Tiefschnee fand sie wohl, dass es für heute genug sei und legte sich beim Aufbruch zum Training lieber mit der Rute klopfend und große Augen machend in den Flur. Na dann, bitte schön. Sie wusste wohl, was auf sie zugekommen wäre ;-)

Thema: Dummytraining | Kommentare (2) | Autor: Jamie

Kleines Samstagstraining

Samstag, 28. Januar 2012 13:36

Nachdem Pippin diese Woche die auf den Spaziergängen hin und wieder verwendete rote Plastikfutterschüssel für unsere kleinen eingebauten Voranübungen auf seinem Rückweg gleich mitbrachte, sind wir für das heutige kleine Samstagstraining im Schnee auf die Futterdummies umgestiegen – die sind schön leicht und versinken nicht kaum im Schnee, anders als (leider) sämtliche 500g-Dummies, und der Schnee klebt auch nicht so sehr an ihnen, so dass es mit dem Aufnehmen auch keine Probleme gab.

Weil die Auslegefährte im Schnee das Vorangehen doch recht einfach macht, wollten wir heute mal die (Schnee-Fährten-)Gelegenheit nutzen und Geländeübergänge einbauen. Zunächst einmal einen leichten Übergang über einen kleinen winzigen zugeschneiten Graben, erst auf kurze Distanz…

… und dann auf längere Distanz mit einem zweiten winzigen Graben auf der Strecke:

Dann nahmen wir einen zweiten Punkt im 90°C-Winkel dazu; diesmal führte die Strecke über einen kleinen Graben und einen kleinen Hang hinauf bis zum Weg vor einem Wald. Auf dem Weg lag das Dummy:

Anschließend saß Pippin ab, während ich beide Punkte erneut “belegte”; dann ließ er sich problemlos zuerst auf die lange und dann die kurze Strecke schicken:

Bevor es weiter ging, liefen wir den Weg zurück und ich legte vom Weg aus ein Dummy an unserem Fixpunkt 1 nach, während Pippin auf der anderen Wegseite schnüffelte und davon nichts mitbekam. Gemeinsam marschierten wir zurück und Pippin durfte zusehen, wie auch auf dem Weg erneut ein Dummy ausgelegt wurde, bevor wir zu unserem Startpunkt zurückkehrten und er von dort aus… auf den weiter entfernten Fixpunkt geschickt wurde, *a-huch* :-) – kein Problem für ihn, er düste davon…

… und nahm das anschließende “Back” über seine linke Schulter ebenfalls ohne zu zögern an:

Und jetzt ist er müüüüüüde :-)

Thema: Dummytraining | Kommentare (1) | Autor: Jamie

Voran in den Abend

Donnerstag, 19. Januar 2012 20:27

Jetzt, wo es abends zunehmend länger hell ist, schaffen wir es auf unserer Abendrunde unter der Woche sogar mal ein kleines Voran auf die Futterschüssel in den Spaziergang einzubauen. Den Beweis haben wir heute erbracht. Mit zwei Schüsseln bewaffnet suchte ich auf der – vom Altschnee und zuletzt etwa 30cm Neuschnee von Montag und Dienstag dick bedeckten – Wiese zwei Fixpunkte, setzte Jamie ab und ließ Pippin mit zum Aufstellen kommen.

Erst marschierten wir zu einem Baum für Futterschüssel Nr. 1, danach zurück zu Jamie und von dort aus in Richtung einer weiteren Baumgruppe für Futterschüssel Nr. 2 – die stand ein Stück vor der Baumgruppe, direkt hinter einem kleinen Graben, den wir diagonal überqueren mussten:

Gar nicht einfach, auf jeden Fall mit einer kleinen Zusatz-Schwierigkeit. Aber für Jamie kein Problem; sie wusste ganz genau, wo die Schüssel stand und registrierte den kleinen Graben nur am Rande:

Danach konzentrierte sich Pippin großartig auf die Schüssel Nr.1 und, zack, war auch diese Schüssel leer:

Beim erneuten Befüllen der beiden Schüsseln blieben diesmal beide Hunde am Ausgangspunkt sitzen und sahen zu, wie ich zuerst zu Schüssel Nr. 2 und dann zu Nr. 1 marschierte. Diesmal durfte  Pippin es Jamie nachtun – für den kleinen Streber gar kein Problem:

Und Jamie freute sich zum Abschluss sehr, als sie Futterschüssel Nr. 1 leer räumen durfte:

Die Aufgaben selber bewältigten wir alle drei ganz hervorragend. Etwas schwer tue ich mich dagegen noch bei der Koordination am Ausgangspunkt; es gilt, noch stärker auf meine Kommunikation zu achten, damit auch wirklich der arbeitende – und zwar nur (!) der arbeitende – Hund neben mir sitzt. Insbesondere Jamie interpretiert ganz gerne jede auch nur angedeutete körpersprachliche Unklarheit in ihrem Sinne… und versucht, sich von ihrem Sitzplatz hinter uns ins Fuß zu drängeln  ;-)

Thema: Dummytraining | Kommentare (2) | Autor: Jamie

Futterschüsseln im Schnee

Sonntag, 15. Januar 2012 14:16

Pippin und ich haben heute ein 30minütiges Futterschüssel-Voran-und-Back-Training im Schnee eingelegt. Beim ersten Aufstellen nahm ich Pippin noch mit; danach saß er brav ab und schaute zu, während ich die Schüsseln wieder füllte – hach ja, so ein Helferchen wär` schon was schönes; so gerne hätte ich den Ritter auch heute mal auf ein Half-Blind geschickt.

Wir begannen mit der Futterschüssel Nr. 1 entlang einer Leitlinie…

… und steigerten die Entfernung im zweiten Durchgang auf etwa 80 (Schnee-…)Schritte, um dann…

… in einem weiteren Schritt die Futterschüssel Nr. 2  anzugehen:

Anschließend musste Pippin dann zuschauen, während ich beide Schüsseln erneut füllte, und dann ging es erst auf Nr. 2 und dann auf Nr. 1:

Nachdem beide Fixpunkte und die Strecken hinreichend bekannt waren, versuchten wir uns am Zurückschicken, zunächst auf Schüssel Nr. 1 von erneut kürzerer Entfernung aus – Distanz zwischen Pippin und mir etwa 15 bis 20 Schritte…

… und Pippin drehte sich auch wie gewünscht in Richtung der Leitlinie (von Schüssel Nr. 2 weg) über seine linke Schulter. Anschließend das selbe in Grün auf Futterschüssel Nr. 2, nur dass…

… Pippin sich diesmal wunsch- und hundeführerarmgemäß über seine rechte Schulter, weg von Futterschüssel Nr. 1, drehte. Zum Höhepunkte saß Pippin am Kreuzpunkt der beiden Voran-Linie ab, drehte sich auf ein Zeichen des linken Armes über seine rechte Schulter, kümmerte sich kein Stück um die gefüllte Verleitschüssel Nr. 1 und raste statt dessen zur – natürlich ebenfalls gefüllten – Schüssel Nr. 2:

Dafür durfte er dann die Füllung von Schüssel Nr. 1 mit einem letzten Voran holen. Dafür gingen wir noch weitere 10 Schritte zurück, aber…

… die Strecke zur Schüssel Nr. 2 stellte für ihn keinerlei Versuchung dar und statt sich verleiten zu lassen, raste er ein letztes Mal durch, um sich seine wohlverdiente Futterschüsselfüllung abzuholen.

Und nach einer geruhsamen Mittagespause geht es jetzt mit Glücksdrache und Ritter auf einen geruhsamen Spaziergang ;-)

Thema: Dummytraining | Kommentare (7) | Autor: Jamie

Erschöpft…

Sonntag, 20. November 2011 18:32

… sind sie alle beide; nach diesem Besuchswochenende mit tollen Trainings und Spaziergängen auch kein Wunder:

Nachdem gestern nacheinander Jamie ein großes und Pippin ein kleines Training beim Spaziergang absolviert hatten und alle Beteiligten, einschließlich unseres Dummy-Neulings-Besuchs, viel Spaß dabei hatten, mussten wir das eigentlich geplante J+J-Training heute wegen dichter Nebelwände leider ausfallen lassen. Auf mehr als 10 Meter Entfernung hätte man in unserem mit Nebel überzogenen Trainingsgebiet keine Markierung fallen sehen… Wir überlegten kurz, ob wir das Training anpassen sollten, und entschieden uns dann für die einfache Nebel-Spaziergangs-Variante mit beiden Hunden – auch seeeeehr schön :-)

Am Nachmittag ging`s dann in den tiefer gelegenen (und deshalb nicht ganz so nebligen) Park, wo wir gestern ein ideales Freiverloren-Suche-Gebiet aufgetan hatten. Das wurde also heute gleich für Pippins erste Freiverloren-Suche mit Dummies genutzt; über die Tennisball-Halbkreis-Variante ist er schnell hinausgewachsen ;-)

Wir marschierten gemeinsam U-förmig gegen den Uhrzeigersinn um das Gebiet herum und legten 9 Dummies darin aus, indem wir sie von außen in das Gebiet hineinwarfen. D2 flog als erstes, anschließend D3, dann in der zweiten Reihe D4 und D5 und in der letzten Reihe D9 und D8. Auf dem Rückweg flogen von der gegenüberliegenden Seite die letzten Dummies D7, D6 und D1 – und dann entfernten sich Besuch und Glücksdrache, während Pippin in die Suche geschickt wurde.

Der Wind, der eigentlich als Gegenwind hätte kommen sollen, drehte immer mal wieder und so arbeitete Pippin diese Suche mit Gegen- und Seitenwind von rechts. 5 Dummies ließ ich ihn holen und er entschied sich für die Seite, die er noch im Kopf hatte, und die vorderen Dummies: Er fing an mit D6 (ich hatte ihn leicht schräg nach links angesetzt und er dürfte hinter D1 in die Witterung von D6 gelaufen sein), holte anschließend D2 (da hatte ich ihn in die andere Richtung angesetzt) und dann noch D3, D7 und D1. Den Rest sammelte unser ungeheuer hilfreicher Besuch (danke schön!) mit Jamie für uns ein, indem sie das Suchengebiet durchstreiften.

Wir hatten ein wirklich schönes, schönes…

… schönes Wochenende!

Thema: Dummytraining | Kommentare (2) | Autor: Jamie

Unser Besuch…

Samstag, 19. November 2011 17:54

… hat heute ein prächtiges Training mit dem Glücksdrachen hingelegt und die Dame auf vier Prey-Dummies und links und rechts davon fallende (von mir geworfene…) Markierungen geschickt.

Beim anschließenden Ritter-Training hat der Besuch dann eine Ablenkungsmarkierung im 180°-Winkel geworfen, die den kleinen Mann kein Stück abgelenkt hat – er hat sich trotzdem ganz problemlos auf meine Bitte hin in die kleine Suche gestürzt. Die Suchendummies waren blind ausgelegt; das Suchengebiet aber aus vorherigen Übungseinheiten bekannt. Und wir haben sicherheitshalber vor der Markierung schon mal eine kleine Suche in dem Gebiet durchgeführt ;-)

Thema: Dummytraining | Kommentare (3) | Autor: Jamie

Markierungen für Jamie

Sonntag, 6. November 2011 14:10

… gab es heute. Mit Bumper und Flagman – und beides zusammen, vielleicht auch noch kombiniert mit der Tatsache, dass wir kurze Distanzen für den Beginn wählten, sorgten dafür, dass der Glücksdrache so punktgenau markierte wie ich es bisher eher selten bei ihr gesehen habe. Außerdem und noch viel schöner: Ich weiß gar nicht, ob ich mich erinnern kann, wann die Schnecke zuletzt vor Aufregung um mich her und an mir hoch sprang so wie sie es heute tat, nachdem wir den Bumper aufgestellt und die sechs Preydummies im hohen Bewuchs ausgelegt hatten :mrgreen:

Wir starteten bei einer Distanz von 30 Schritten zur Fallstelle und arbeiteten uns in 10er Schritten auf 70 Schritte Distanz vor. Und jede Markierung saß! Zwischendurch durfte sie die Preydummies suchen gehen. Zwei Mal schickte ich sie voran, danach dachte ich mir, dass das Mäuschen genug rennt mit den Markierungen und wir gingen gemeinsam zum Suchengebiet, wo sie die von mir gar nicht so schlecht versteckten Dummies alle so schnell fand, dass ich ihr das mit dem Nasenverlust bei der Freiverlorensuche wirklich nicht mehr abnehme… ;-)

Mit Pippin drehte ich anschließend auch noch eine Runde, auf der er sich noch einmal an die Freiverlorensuche wagen durfte. Der Halbkreis war diesmal etwas größer, ca. 16-17 Meter, und: Diesmal hielt ich mich an den Plan :-D .

Thema: Dummytraining | Kommentare (3) | Autor: Jamie

Geduldprobe

Freitag, 4. November 2011 19:14

Heute haben wir ein gemeinsames Training zu dritt veranstaltet :-D . Für Pippin gab es eine dicke Einheit: Geduld – er musste daneben sitzen und zuschauen und warten, während Jamie ihr Training absolvierte. Das war entsprechend angepasst, sprich: Kein Bumper, keine Markierungen, sondern…

… unser bekanntes Voran auf den letztwöchigen Fixpunkt über zwei Geländeübergänge:

Zu diesem Zweck legten wir drei gemeinsam drei der Preydummies aus und marschierten dann in einem großen Halbkreis an unseren Ansatzpunkt. Zum Einstieg wiederholten wir mehr oder weniger das Voran von letzter Woche – und ich freue mich sagen zu können, dass Jamie sehr schön die Strecke über beide Geländeübergänge bewältigte.

Anschließend wurde es etwas schwieriger, denn wir gingen weitere 10 Schritte zurück, ich ließ beide Hunde absitzen und legte die restlichen drei Preydummies im Graben aus:

Eines davon durfte Jamie gleich holen, danach sollte sie erneut das lange Voran gehen – diesmal natürlich mit der Versuchung so nah. Ein bißchen zu nah; es lag für den Glücksdrachen jedenfalls scheinbar sehr nah, von den Dummies aus dem Graben einen zu holen. Oder vielleicht wollte sie mir auch einfach nicht glauben, dass weiter hinten noch etwas liegt. Auf jeden Fall musste ich sie beim ersten Mal zurückholen, erneut ansetzen und ein paar Schritte in die richtige Richtung voranschreiten, um ihr zu zeigen, wo es lang geht – danach holte sie ein Dummy, aber recht zögerlich.

Deshalb gab es das Voran auf das dritte und letzte Dummy an unserem schönen Fixpunkt gleich anschließend erneute ohne weitere Zwischenschritte.

Und dann…

… durfte sie noch mal zum Graben.

Pippin saß derweil unglaublich brav und sicher neben uns und sah sich die Sache interessiert an, ohne dass ich je das Gefühl gehabt hätte, es könnte zu irgendeinem Augenblick zu viel für ihn werden. Er ist einfach eine coole Socke ;-)

Zur Belohnung durfte er sich dann an seine erste Freiverlorensuche machen. Dass man sich auch zum Suchen schicken lassen kann, hatte er ja mit zeitverzögert gearbeiteten Markierungen letzte Woche erfahren. Diesmal saß er und schaute zu, wie ich sechs Tennisbälle auf einer Wiese im Halbkreis in etwa 11 bis 12 Meter um ihn herum auslegte, alle schön in und unter Grasbüscheln versteckt, damit er sie nicht einfach so mit bloßem Auge finden konnte:

Anschließend kehrte ich zu ihm zurück und er wurde also geschickt – und er arbeitete so schön und begeistert, dass ich ihn dann doch entgegen der eigentlichen Planung 5 der 6 Tennisbälle holen ließ. Obwohl ich beim letzten Ball, kaum hatte ich ihn losgeschickt, schon ein bißchen innerlich zitterte, ob das nicht doch zu viel des Guten gewesen war. Naja, gut gegangen, wirklich gut. Trotzdem, fester Vorsatz für die Zukunft: Niemals vergessen, dass wir immer schön auf Nummer Sicher gehen wollen, und sich immer schön an den Plan halten 8-)

Jamie durfte dann das letzte Preydummy im Graben noch suchen gehen – und anschließend gab es Freilauf für alle.

Ach so, noch eine schöne Nachricht: Nachdem ich ja bislang vorwiegend auf dem Boden hockte, wenn Pippin mit der Beute angerast kam, außerdem hin und wieder auch mit ihm ein Stück zusammen lief, bevor ich sie ihm abnahm, blieb ich heute mal aufrecht an Ort und Stelle stehen – und, hach ja, da hielt er vor mir an, hob den Kopf und bot mir den Tennisball an. Tapferes, mutiges Kerlchen voller Vertrauen :-)

Thema: Dummytraining | Kommentare (7) | Autor: Jamie

Noch ein Training

Sonntag, 30. Oktober 2011 16:35

Bevor Jamie, Pippin und ich unsere Schneerunde drehten, war Jamie noch einmal separat mit einem weiteren Markier-Einweise-Training dran. Das Training baute auf unserer gestrigen Endaufgabe auf und hielt drei wesentliche Änderung für den Glücksdrachen parat:

1. Wurde der bekannte Fixpunkt zwar erneut genutzt, aber es gab keine Auslegefährte sondern das (Futter-)Dummy brachte ich von der Seite kommend am Fixpunkt unter, bevor ich die Einzelmarkierung vorbereitete, die …

2. … diesmal um einige Meter weiter flog (man kann den Bumper wunderbar einstellen, so dass die Markierung entweder steil fliegt und nah fällt oder flacher wird und dafür weiter entfernt  fällt), anschließend…

3. … brachten Jamie und ich von unserem Startpunkt aus gemeinsam vier Dummies in einem Graben mit hohem Bewuchs unter.

Dann hießt es erst einmal: Einzelmarkierung üben. In Entfernungen von 40 bis 60 Schritten werden wir uns wohl demnächst dem Markiertraining widmen müssen, denn der erste Versuch endete mit einem lange suchenden und dann leer zurückgerufenen Glücksdrachen. Der zweite Versuch brachte, allerdings ebenfalls nach einigem Suchen, dann schon mehr Erfolg und…

… beim dritten und vierten waren wir schon wesentlich näher an meiner Vorstellung von einer Markierung, auch wenn sie nach wie vor nicht direkt auf die Fallstelle kam. Da hinten auf die platte (Schnee-)Wiese hinter der Maus flog die Markierung:

Zwischen Einzelmarkierung Nr. 2, 3 und 4 gab es Vorans auf den von gestern bekannten Fixpunkt und unsere vier Dummies am Graben.

Zum Abschluss dieses unseres Haupttrainings flog die Markierung, aber statt sie zu arbeiten, drehten wir uns auf den Graben, arbeiteten dort das letzte noch liegende Dummy, drehten uns anschließend zum Fixpunkt (dort hatte ich noch einmal das Futterdummy ausgelegt), arbeiteten dies und dann, ganz zu Schluss, das Memory Mark als Voran – alles ohne, dass Jamie gefragt oder erfolglos geblieben wäre – im Gegenteil, sie hüpfte und sprang auch noch bei den letzten Apporten fröhlich durch die Gegend :-D

Den schon gut bekannten Fixpunkt mit dem Futterdummy nutzten wir dann noch für ein Voran aus geändertem Winkel, indem wir weitere 40 Schritte von der Fallstelle der Markierung zurück gingen…

… und zu guter Letzt für ein Voran in Verlängerung der alten Auslegefährte über einen weiteren Geländeübergang (den Graben mit Bewuchs), hui, und die Maus flitzte:

So sah das letzte Voran aus dem Blickwinkel der Maus aus (der Fixpunkt liegt nicht ganz hinten bei den großen Bäumen sondern bei dem kleinen, etwas schwer zu erkennenden Bäumchen weiter vorn in der Bildmitte):

Schön war auch dieses Training mit der Maus, hach ja.

Thema: Dummytraining | Kommentare (4) | Autor: Jamie

Spaß beim Training

Samstag, 29. Oktober 2011 17:10

… hatten heute Jamie und ich gemeinsam. Während der Kleine im Auto brav auf seinen Einsatz wartete, hatte die Große bei den jetzigen kühleren Temperaturen endlich mal wieder Spaß am Dummytraining – und das führt auch zu deutlich mehr Spaß bei mir ;-) . Heute also kein einziges unmotiviertes Über-Dem-Dummy-Stehen-Und-Nachdenken-Was-Nun-Zu-Tun ist, kein Hin-Und-Her-Trotten-Bei-Dem-Man-Den-Picknick-Korb-Auspacken-Könnte und Vergessen-Dass-Man-Auch-Mal-Eine-Nase-Hatte. Statt dessen war die Maus heute ganz und gar dabei, denn sie durfte zum einen auf einen Futterbeutel voran gehen – und zum anderen hatte ich unser neues Spielzeug eingepackt. Insbesondere letzteres sorgt für hohe Motivation.

Geplant war eine Aufgabe mit einem Voran mit Geländewechsel und einer voher fallenden, aber erst später zu arbeitenden Ablenkungsmarkierung in einem Winkel enger als 90° und einer Entfernung von mehr als 60 Meter-  und wir kamen auch zum Ziel; hier die Aufgabe im “fertigen” Zustand:

Wir begannen zunächst aber mal mit kürzeren Distanzen (50 Schritte zur Fallstelle der Markierung) und dem getrennten Arbeiten der beiden Aufgabenteile. Der Futterbeutel wurde auf einer Wiese an einem kleinen, schwachen, schmalen Bäumchen als Fixpunkt ausgelegt und der Glücksdrache dorthin zunächst einmal von der Nachbarwiese aus voran geschickt. Anschließend arbeitete sie die Markierung als Einzelmarkierung direkt. Da der erste Versuch zu einigem Suchen führte (die Markierung flog mit dem Wind, nicht in den Wind, was an die zum Werfer driftende Jamie gewissen Markieransprüche stellt), durfte sie die Einzelmarkierung zunächst einmal wiederholen.

Als das dann “saß” und die Fallstelle ja nun schon auch einigermaßen bekannt war, wurden die Aufgaben zusammengefügt: Es fiel zunächst einmal die Markierung, dann kurze Drehung bei Fuß (an dieser Stelle gab es ein “haltbares” Einspringen der Maus… der Bumper zieht schon sehr…) und ein Voran auf den Futterbeutel. Nach dem Schmaus aus dem Futterbeutel durfte sie dann auch die Markierung arbeiten – so sah das also aus:

Anschließend gingen wir zusätzliche 20 Schritte zurück, um die Markierung aus einer Entfernung von 70 Schritten zu arbeiten. Erneut arbeitete Jamie zunächst das Voran, anschließend die Einzelmarkierung (diesmal direkt problemlos) und dann die Aufgabe zusammengesetzt: Markierung fällt, Voran wird gearbeitet, anschließend die Markierung.

Und zu guter Letzt dann also gab es das letztliche Bild unserer “Zielaufgabe” – auch hier schickte ich sie sicherheitshalber zunächst getrennt auf Fixpunkt und Einzelmarkierung, anschließend in der zusammengesetzten Aufgabe zunächst auf den ausgelegten Futterbeutel und anschließend auf das Memory Mark:

Das klappte alles so toll, dass ich ganz begeistert war und uns ein wenig übermütig nach einer Pause mit einer kleinen Suchübung mit den Suchendummies und Suchenpfiff sowie einer Kurzspaziergangsrunde zum Abschluss noch einmal an einer längeren Einzelmarkierung versuchen wollte. Die war dann aber wohl doch nicht so ganz einfach, auch wenn ich dachte, sie wüsste ja nun eigentlich, wo das Dummy fällt:

Vielleicht war es auch das Entengeräusch, dass der Bumper dieses Mal von sich gab, bevor die Markierung fiel – aber die Maus schoß definitiv über das Ziel hinaus und rannte viel zu weit. Also holte ich sie zurück und schickte sie noch einmal, diesmal voran, stoppte sie in Höhe des Memories, gab ihr den Suchenpfiff – und siehe da, nach kurzem Überlegen, was ich mit diesem Pfiff wohl bezwecke, suchte, fand und brachte sie. Glück gehabt, die ganze Aktion war vielleicht doch ewas riskant und zugegebenermaßen war`s dann am Ende kein Markiertraining mehr und insofern vielleicht nicht sonderlich sinnig – aber Spaß gemacht hat`s trotzdem, allen beiden :mrgreen:

Pippin durfte dann anschließend einen 40minütigen Spaziergang kreuz und quer genießen, bei dem es die Anfangsgründe der Freiverlorensuche zu entdecken gab. Zur Einführung flog das Welpendummy in knöchelhohen Bewuchs, wir drehten eine kurze Runde im Kreis, kehrten zum Ausgangspunkt zurück und der kleine Mann lernte das Schicken in die Freiverlorensuche kennen. Anschließend flogen zwei Suchendummies, eines davon etwas weiter nach hinten; Pippin blieb brav sitzen, während ich einige Schritte zurück ging und ihn abrief. Gemeinsam kehrten wir an den Ausgangspunkt zurück und er durfte erneut suchen – und finden :-D

Alles in allem ein wirklich sehr, sehr schönes Training, das auch mit dem Glücksdrachen endlich wieder richtig Spaß gemacht hat – und das freut mich ganz besonders. Klar, ok, wenn sie dann mal motiviert ist (so wie heute), neigt sie stark dazu zu fiepsen, was sie heute auch mehrfach tat, aber damit habe ich mich mittlerweile arrangiert – Hauptsache, sie ist mit Freude dabei ;-)   Nur den Kleinen nehme ich zu solchen Trainings mit der Großen besser nicht mit; nicht dass er sich da noch etwas “abhört” *schreck*.

Die Bumpersystem-Anschaffung jedenfalls hat sich gelohnt, denke ich – Markiertraining ganz allein war noch nie so einfach. Und die Maus findet den Bumper definitiv toll :mrgreen:

Thema: Dummytraining | Kommentare (3) | Autor: Jamie