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Dienstag, 11. Mai 2010 21:13

Beim heutigen Dummytraining waren wir zu dritt - außer Ruby und ihrem Rudel und dem Glücksdrachen und mir war noch Higgins und sein Herrchen dabei. Schön war`s und sehr spaßig so zu Dritt!

Wir haben Markierungen geübt, die von einer Seite eines Tales auf die andere Seite zu arbeiten waren (das machte sie schön), und am Nicht-Tauschen gefeilt  (getauscht hat sie nicht, aber geblinkt…) und zu guter Letzt noch eine Freiverlorensuche gearbeitet (die gut anfing und mit dem bekannten “Was, wirklich, bist Du sicher?”-Blick endete).

Schöööön war`s.

Thema: Dummytraining | Kommentare (1) | Autor: Jamie

Einweisen und Suchen mit Ruby

Sonntag, 11. April 2010 16:05

Beim heutigen Dummy-Trainings-Treff mit Ruby und ihrem Rudel haben wir uns dem Einweisen mit Stopp-Sitz-Pfiff gewidmet und zwischendurch eine Freiverlorensuche gemacht. Der Tag hat mal wieder gezeigt - die beiden Damen könnten gegensätzlicher nicht sein. Aber gerade deshalb ergänzen wir uns beim Training so gut ;-)

Für den Stopp-Sitz-Pfiff hatten wir uns einen Fixpunkt FP1 an einem Baum gesucht, an dem sichtig einige Dummies ausgelegt wurden. Während Ruby-Herrchen sich schon mal an FP2 (ebenfalls ein Baum, der im 90° Winkel zur Laufstrecke lag) aufstellte, schickten wir die Hunde erst einmal voran…

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… von P1 auf FP1. Anschließend wurden sie erneut voran geschickt, diesmal aber auf Höhe von FP2 an P2 abgestoppt. Sobald sie saßen, warf Ruby-Herrchen eine Markierung an FP2 - und die Hunde wurden seitlich rüber auf FP2 geschickt.

Schwierig wurde es für das Mäuschen, als danach erneutes Durchschicken von P1 auf FP2 anstand - wie so gerne zögerte sie, blieb stehen, sah sich um (”Wie, gibt es jetzt keinen Stopp-Pfiff”) und ließ sich dann mit etwas Nachdruck weiter voranschicken. Aber das dieser Übungsteil für die Maus nicht einfach ist, wissen wir ja.

Nachdem wir zwischendurch eine Freiverlorensuche (hach, anstrengend) eingeschoben hatten, schickten wir die Hunde nochmals  (diesmal ohne vorheriges sichtiges Auslegen der Dummies, aber schließlich kannten sie den Fixpunkt auch schon gut) von P1 auf FP1 - und diesmal lief das Mäuschen ganz hervorragend durch. Wir dürfen eben definitiv nicht allzu oft abstoppen…

Thema: Dummytraining | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Karfreitags-Training

Freitag, 2. April 2010 16:36

Heute haben wir mal wieder die Dummies eingepackt - Freiverlorensuche stand auf dem Programm, mit den Suchendummies. Ganz schön geschuftet hat die Maus, zumindest muss man das annehmen, wenn man ihr so zusah wie sie schweren Schrittes durch das Suchengebiet tigerte. Nur keinen Schritt zu viel machen, dachte sie wohl, und setzte zu diesem Zweck tatsächlich ihre Nase ein  - und hat so immerhin auch alle Dummies, auf die sie geschickt wurde, gefunden, sogar das Suchendummy, das oben im Baum hing anstatt einfach auf dem Boden herumzuliegen :-)

Und so eine echte Dame weiß eben, dass Dummies sich im Suchengebiet nicht fortbewegen, egal wie lange man braucht, und außerdem: In der Ruhe liegt die Kraft ;-)

Für einen anschließenden Spaziergang war sie dann allerdings nicht zu müde…

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… einschließlich wichtiger landschaftsgestalender Maßnahmen…

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“Mhm?”

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Jetzt ist sie wieder mal geschafft von ihrem anstrengenden Tagewerk.

Thema: Dummytraining | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Markieren - oder so ähnlich

Sonntag, 25. Oktober 2009 19:39

Auf jeden Fall Suchen!!! Eine Frei-Verloren-Suche stand beim heutigen - endlich mal wieder! - Trainingstreff mit Ruby und ihrem Rudel auf dem Programm. Das Suchengebiet bestand aus recht hohem Bewuchs, war dafür aber auch nicht allzu groß und insgesamt gut zu bewältigen; die beiden fleißigen Bienchen arbeiteten sich jedenfalls hervorragend durch das Gebiet durch. Auch wenn vorher im ca. 180°-Winkel eine Markierung auf die Wiese fiel…

Die Markierung zu arbeiten fiel Jamie deutlich schwerer; grundsätzlich stimmte die Richtung und - wenn auch nicht ganz so genau wie die Richtung - auch die Tiefe, die sie arbeiten wollte, aber wenn der Diva vor Ort angekommen nicht prompt ein Dummy ins Auge fällt, dreht sie ihre Runden, gerne Richtung Helfer. Naja. Verbesserungswürdig.

Dafür war das Suchenverhalten sehr schön und die Fußarbeit beim anschließenden Walk-Up gar nicht übel. Was die Fußarbeit betrifft, sind wir schon ein ganzes Stück weit gekommen; sie hängt nicht kaum mehr drei Meter neben meinem Bein herum und orientiert sich zunehmend auch mal nach hinten, wenn sie zu weit vorgeht (nicht, dass ich sie da nicht immer noch oft genug korrigieren müsste).

Die Fotos vom anschließenden Toben sind leider nicht besonders gut geworden, also gibt es nur das eine hier:

jamie-und-ruby

Mit Sicherheit kein Vergleich mit den Fotos, die Mareike beim anschließenden spontanen Fotoshooting von den beiden Damen geschossen hat. Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse…

Thema: Dummytraining | Kommentare (0) | Autor: Jamie

WT “Am Rothaarsteig” - n.B.

Sonntag, 11. Oktober 2009 18:28

Zum Abschluss unserer ersten Prüfungssaison sind wir heute “Am Rothaarsteig” gestartet. Nein, unsere n.B.-Serie haben wir nicht beenden können. Dafür aber unsere Nullrunden-Rekordsuche, jedenfalls vorerst; diesmal gab es für uns bei fünf Aufgaben immerhin nur eine Null (und eine “Fast-Null” mit mageren 2 Punkten :oops: ). Anders als beim Heide Cup oder in Braunschweig ist die Diva heute auch kein einziges Mal eingesprungen, hat nicht gefiept, gejammert oder war sonst unruhig. Eher war sie: Lustlos. Das führte zum einen dazu, dass sie a) bombensicher saß, zum anderen aber leider auch b) eine gewisse Antriebslosigkeit sich in den Aufgaben - mit Fortschreiten des Tages in zunehmendem Maße - bemerkbar machte.

Wir fingen als Startnummer 4 in der Gruppe 1 mit der ersten Aufgabe an und hatten gleich einen ganz guten Start, denn es gab eine Einzelmarkierung ohne Schuß im Wald

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…, die vom Helfer mit einem leichten “Brrt” wenige Meter nach vorne in Richtung Hund und Hundeführer geworfen wurde; Fallstelle - jedenfalls bei uns - nicht sichtig hinter einem Baum. Jamie wartete brav auf die Freigabe, bevor sie erst einmal in Richtung Helfer marschierte und dort in der Umgebung suchte. Helfer üben eine geradezu magische Anziehungskraft auf sie aus, wenn Markierungen fliegen… Es bedurfte schlußendlich eines Komm- und eines Suchenpfiffs (auf die sie, *schweiß-von-der-stirn-wisch* tatsächlich  gleich reagierte), bis sie die Markierung - für 15 Punkte - hatte.

Bei Aufgabe 2 wartete erneut eine Markierung auf uns…

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…, diesmal allerdings kombiniert mit einem vom Hundeführer selbst auszulegenden Dummy. Nachdem der Hundeführer zum derweil wartetenden Hund  - das  klappte gut; sie saß und wartete - zurückgekehrt war, fiel im 90° Winkel zum ausgelegten Dummy eine Markierung hinter einen toten Baumstumpf, umgeben von allerlei totem Geäst. Das Gelände war nicht einfach, gar nicht einfach, und für Jamie war`s zu schwer. Sie suchte eine ganze Weile, aber ziemlich planlos, und schließlich gab es dann hier unsere heutigen 0 Punkte.

Besser lief es dafür an Aufgabe 3, die (neben dem Walk-Up in Aufgabe 5) meine Angstaufgabe am heutigen Tag war. Es fielen zwei beschossene Markierungen im Wald…

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… im 90° Winkel zueinander. Markierung Nr. 1 fiel in der Nähe eines toten Baumes, Markierung Nr. 2 rechts von Hund und Hundeführer in 10 bis 15 Schritten Entfernung zum Team. Zunächst musste der Hundeführer Markierung Nr. 2 holen, während der Hund an P1 absaß. Anschließend, nachdem der Hundeführer zurückgekehrt war, durfte der Hund auf die Markierung Nr. 3 geschickt werden. Und, Wunder über Wunder, das Mäuschen blieb brav und ohne zu jammern sitzen, während ich mich auf die Suche nach Markierung Nr. 2 begab. Ihre eigene Markierung fand sie auch ohne längere Suche - was allerdings nicht am raschen Arbeitstempo lag; das war eher mäßig. Dafür und für das trottelnde Zurückkommen gab`s natürlich Punktabzug; blieben noch 15 Punkte übrig.

Es gab heute jede Menge Markierungen - so auch bei Aufgabe 4, die auf einer von Wald umrandeten Wiese stattfand. Es fiel eine Einzelmarkierung auf die Wiese; auf dem Weg dorthin waren zwei Streifen hohen Grases zu überqueren. Jamie hatte die Fallstelle an sich gut im Blick und lief auch genau richtig, fand aber dann nicht sofort und drehte, wie so oft, wenn sie die Markierung nicht unmittelbar an der von ihr vermuteten Fallstelle findet, ihre Kreise. Schlußendlich fand sie die Markierung ohne Hilfen und verdiente sich dafür weitere 15 Punkte.

Zu guter Letzt mussten wir dann in Aufgabe 5 doch noch mit Partnerteam ran; Arbeiten mit zwei Hunden war angesagt. Die Aufgabe…

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… bestand aus einem Walk-Up frei bei Fuß an einer Waldkante entlang von Postion P1 zu Position P2. War die Line bei P2 angekommen gab der Helfer im Wald einen Schuß (ohne dass sonst etwas passierte) ab, die Line drehte auf Aufforderung des Richters bei und marschierte in den Wald hinein auf den Helfer zu. Es ging hangabwärts im Wald bis zur Position P3. Dort wurde zunächst der linke Hund nach links in eine Suche geschickt (das waren wir), dann der rechte Hund auf die rechte Seite in das dortige Suchengebiet. Anschließend wurden die Positionen getauscht und jeder Hund arbeitete die jeweils andere Seite.

Der Walk-Up war ok; ich benötigte keine Zusatzkommandos, um die Maus am Fuß zu halten, sie saß beim Schuß von selbst und ließ sich auch in die Suchengebiete problemlos schicken, ohne in Richtung des Helfers abzudriften. Die erste Suche war mäßig, aber sie stolperte recht früh über ein Dummy.Kommandos für`s Sitzenbleiben, während der andere Hund arbeitete, waren auch nicht erforderlich. In die zweite Suche auf der rechten Seite ließ sie sich ebenfalls sofort schicken und preschte auch ziemlich zügig los… nur um dann nach fünf, sechs Schritten stehen zu bleiben und sich kurz mal umzusehen. Und dann kam einer von Jamies gefürchteten “Spaziergängen durch das Suchengebiet”. 2 Punkte sind ziemlich mickrig, aber angesichts der Tatsache, dass die Prinzessin eher darauf zu warten schien, dass sich vor ihr ein Dummy aus der Luft materialisierte als danach zu suchen, nicht unangemessen.

Punkte: 15 - 0 - 15 - 15 - 2

Ergebnis: n.B.

Fazit: Die heutige Standruhe war wohl eher der aktuellen Grundhaltung der jungen Dame als irgendwelcher höherer Einsichten seit den letzten Starts zu verdanken. Ansonsten hat mir dieser Tag in Erinnerung gerufen, dass wir eigentlich in letzter Zeit ziemlich wenig gesucht haben…

Thema: Dummytraining, Wir sind dann mal weg | Kommentare (1) | Autor: Jamie

Variationen von Markierungen an einer Suche

Sonntag, 13. September 2009 12:21

So nämlich sah das von der Chefköchin für den heutigen Traingstreff mit Ruby und ihrem (halben) Rudel zusammengestellte Trainingsgericht für Jamie aus: Markierungen und dazwischen eine Suche.

Wir begannen mit einer Wiederholung der Doppelmarkierung von letzter Woche:

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Ruby-Frauchen warf uns zuerst die Markierung auf FP1, dann die auf FP2. Gearbeitet wurden die Markierungen von Jamie dann in umgekehrter Reihenfolge; zuerst schickte ich sie auf die zuletzt gefallene Markierung FP2 und dann auf FP1 - klappte wunderbar :-D

Anschließend schickten wir die Hunde abwechselnd auf insgesamt acht ausgelegte Dummies in eine Verlorensuche in den Graben hinein, auch dies hatten wir letzte Woche ja schon mal gemacht:

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Zuerst arbeitete Jamie drei Dummies, dann Ruby drei - und dann durfte jeder noch einmal rein für das vierte und letzte Dummy, erst Jamie, dann Ruby.

Nachdem alle Dummies aus der Suche gefunden waren, versuchten wir uns an einer Markierung für Jamie auf der anderen Seite des Grabens, in dem das Suchengebiet lag, oberhalb des Hanges:

ruby_130909-ii

Für diese Markierung standen Jamie und ich nahe an der Kante zum Graben; Jamie musste nach Freigabe in den Graben hinunter, durch das Suchengebiet hindurch und auf der anderen Seite hoch. Die Strecke an sich war kein Problem für die Maus, aber sie hielt die Fallstelle nicht dicht und eng genug, zog immer weitere Kreise und musste schließlich zurück geholt werden. Beim zweiten Versuch apportierte sie sehr schön - allerdings nicht die geworfene Markierung sondern die hinter Ruby-Frauchen liegenden Ersatz-Dummies,  :oops:  naja, eins davon… sie ist eben ein cleveres Mädchen, das sich zu helfen weiß :mrgreen:

Markierung Nr. 3 lief dafür dann vorzüglich; diesmal hatte sie die Fallstelle fast punktgenau.

Als letzte Übung des Tages begaben wir uns ein paar Schritte weiter den Graben hinauf an eine andere, bisher “unbearbeitete” Stelle. Ruby-Frauchen warf dort zwei weitere Einzelmarkierungen für uns. Erneut hieß es nach Freigabe: Hinunter in den Graben, auf der anderen Seite hoch und Fallstelle halten. Diesmal allerdings fiel die Markierung in den Hang; dafür war der Graben an dieser Stelle längst nicht so breit und nicht so dicht bewachsen; die Fallstelle war schön sichtbar. Nachdem sie die erste Markierung noch etwas hatte suchen müssen, hatte das Mäuschen die zweite Einzelmarkierung fest im Blick und arbeitete sie wunderbar punktgenau.

Ein schöner Abschluss für unser heutiges  Trainings.

Wir freuen uns jetzt schon wieder sehr auf unser nächstes Treffen mit Ruby und ihrem Rudel, auch wenn wir noch nicht ganz genau wissen, wann das sein wird. Denn nächste Woche steht ja das Bollen-Seminar an. Und drauf die Woche geht`s zum Heide Cup.

Thema: Dummytraining | Kommentare (0) | Autor: Jamie

Endlich wieder Ruby!

Sonntag, 6. September 2009 12:18

Wenn man nach soooo langer Zeit die Freundin endlich wieder sieht, ist es ganz schön schwierig, sich zurückzuhalten - eigentlich wollte der kleine Glücksdrache gerne gleich zu Anfang mit dem freudigen Bespielen von Ruby anfangen (und nicht mehr aufhören), als wir uns heute zum Training mit dem kleinen, schwarzen Flitze-Flummi und ihrem Rudel trafen.  Vorher hieß es aber noch: Doppelmarkierung und Suche.

Wir wollten heute die Hunde aus der Line arbeiten lassen und baute uns nach und nach eine gar nicht sooo einfach Aufgabe zusammen. Für den Anfang war einfach nur ruhiges Sitzen und Zuschauen verlangt - Ruby-Herrchen legte Dummies in einem Suchengebiet (einem mit Sträuchen und Gräsern licht bewachsenen Graben) aus. Anschließend…

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… ließen wir jeden Hund einmal eine Einzelmarkierung an FP1 arbeiten. Zur Einarbeitung. Danach wurde es schon etwas anspruchsvoller: Zuerst fiel die Einzelmarkierung auf FP1. Dann arbeitete zunächst Jamie die Suche (beide Damen ließen sich fabelhaft ins Suchengebiet schicken - trotz Markierungsverleitung), bevor Ruby die Markierung holen durfte. Das ganze wurde wiederholt, diesmal mit anderer Aufgabenverteilung: Ruby suchte erst; Jamie holte dann die Markierung.

Jetzt kam die zweite Markierung hinzu, die wir erneut zuerst als Einzelmarkierung an FP2 von jedem Hund arbeiten ließen:

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Und dann, uiuiui, ging`s auf zur Doppelmarkierung:

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Es fiel zunächst die Markierung auf FP1, anschließend die an FP2. Gearbeitet wurde in umgekehrter Reihenfolge: Hund 1 arbeitete FP2, danach Hund 2 FP1. Und dann wurde getauscht, so dass beide Hund jede Markierung noch einmal holten. Bis auf ein paar kleinere Anlaufschwierigkeiten klappte auch das schön; dass man auch beim Markieren durchaus mal Richtungen annehmen kann, müssen die Hunde eben auch lernen ;-) .

Am Ende hatten wir unsere Aufgabe dann zusammen und fertig aufgebaut - Doppelmarkierung mit Suche:

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Es fiel erneut zunächst die Markierung an FP1, danach die Markierung an FP2. Hund Nr. 1 wurde in die Suche geschickt. Anschließend arbeitete Hund Nr. 2 die Markierung an FP2. Und zuletzt war Hund Nr. 1 wieder dran - mit Markierung FP1. Und dann wurde getauscht.

Die beiden Damen haben schön gearbeitet. Markierungen lassen sich, keine Frage, noch laaaaaange in den verschiedensten Variationen üben. Aber das ist ja auch das schöne am Dummytraining - es wird nie langweilig :mrgreen: .

Zum Abschluss durfte das Mäuschen dann doch noch ausgiebig mit der lange vermissten Freundin toben. Und jetzt schlummert sie seelig - mal sehen, wann sie wieder aufwacht…

Thema: Dummytraining | Kommentare (2) | Autor: Jamie

Einweisen ins Suchengebiet

Mittwoch, 24. Juni 2009 20:55

Heute haben wir uns zum Training mit Yoyo und Yoyo-Frauchen getroffen. Die beiden haben wir beim Norma-Seminar in Berlin kennengelernt und schon damals verabredet, dass wir mal zusammen trainieren wollen.

Heute also: Einweisen ins Suchengebiet.

Dazu haben wir uns auf einem wild bewachsenen Gelände eine größere “Insel” aus hohem Bewuchs ausgesucht und darin 12 Dummies ausgelegt, während die Hunde zusehen durften. Jeder Hund wurde zunächst einmal vor dem Suchengebiet stehend direkt zur Suche hinein geschickt.

Danach entfernten wir uns Stück für Stück weiter vom Suchengebiet und schickten die Hunde voran ins Suchengebiet hinein. Beim Suchengebiet angekommen gab es den verbalen Suchbefehl. Ein Voran auf ein ausgelegtes Dummy im ca. 90° Winkel zum Suchengebiet gab es, quasi als Verleitung, auch noch. Und während Yoyo und sein Frauchen zuletzt sehr weit vom Suchengebiet aus hinein schickten, passten wir die Aufgabe für Jamie an und ich schickte sie auf kurze Distanz, dafür von einem anderen Winkel aus voran in die Suche.

Zum Abschluss des Trainingstreffs gab es dann noch eine Übung zum Überlaufen alter Fallstellen: Wir standen erneut direkt vor dem Suchengebiet, aber diesmal lagen darin keine Dummies. Statt dessen warf der jeweils andere eine Markierung in den flacheren Bewuchs auf der anderen Seite des Suchengebiets. Die Hunde mussten also, um die Markierung zu holen, durch das Suchengebiet hindurch. Beide haben das fantastisch gemacht - und angesichts unserer Markierschwierigkeiten war es einfach schön zu sehen, wie punktgenau Jamie die für sie geworfene Markierung arbeitete.

Da es so gut geklappt hatte, beließen wir es bei der einen Markierung für sie.

Kleine Glücksdrachen soll man nicht überfordern, sondern aufhören, wenn es am besten klappt. Und es hat wirklich gut geklappt.

Es hat viel Spaß gemacht heute mit dem supernetten Yoyo-Frauchen und dem nicht minder netten und soooo begabten Yoyo. Wir freuen uns auf unser nächstes Treffen mit den beiden!

Thema: Dummytraining | Kommentare (0) | Autor: Jamie

WT “Nordlichter Workingtest” - n.B.

Sonntag, 21. Juni 2009 11:43

Wir sind zurück von unserem ersten Workingtest-Start - und immer noch ganz schön geschafft. Bei insgesamt fünf Aufgaben in der Anfängerklasse haben wir uns zwei Nullrunden eingefangen. Zwei Aufgaben waren Wasseraufgaben. Zufälligerweise ( ;-) ) waren die beiden Wasseraufgaben auch gleichzeitig unsere beiden Nuller - die Maus konnte beim Anblick von Wasser die richterliche Freigabe einfach nicht erwarten…

Bestehen konnten wir den Workingtest somit nicht, aber wir haben wertvolle Erfahrungen sammeln können. Und mit 17 und 19 Punkte bei den beiden letzten Aufgaben gab es auch noch einen richtig schönen Abschluss für uns.

Nach der Anmeldung um 12.00 Uhr auf Gut Ludwigsburg erfolgte um 13.15 Uhr die Einteilung in Gruppen; dann ging es zu den Aufgaben. Jamie und ich waren mit der Startnunmer 20 in Gruppe 2 eingeteilt und begannen mit der Aufgabe 2, uh, ah. Dass es sich dabei um eine Wasseraufgabe handelte, konnte man von unserer Warteposition auf dem Weg hinter einer Hecke zwar nicht sehen, musste man mir aber auch nicht sagen. Wer aus irgendeinem Grund mal herausfinden möchte, ob eine Aufgabe bei einem Workingtest eine Wasseraufgabe ist, ohne dass er sich die Aufgabe selbst ansieht, der stelle einfach nur meinen Hund in der Nähe ab… Jamie, die bei Sammeln auf dem Gutshof trotz der vielen Menschen und Hunde und der Atmosphäre ringsum noch völlig entspannt gewesen war, bekam den Duft von Wasser in die Nase und war plötzlich eine Furie an der Leine - sie kämpfte um ihr Recht, als allererste ein Dummy aus dem Wasser holen zu dürfen…

Von den zehn Gespannen in unserer Gruppe waren allerdings leider neun vor uns dran; die Aufgabe bot zudem nicht einen, nein, sie bot zwei Schüsse. Und von unserem Wartepunkt aus hatten wir  auch noch einen hervorragenden, ungehinderten Blick auf die Aufgabe 3, bei der zwei Einzelmarkierungen mit Schuss flogen. Wenn Jamie nicht in Richtung Wasseraufgabe drängte, war sie sprungbereit, um die Markierungen von Aufgabe 3 jetzt schon mal zu arbeiten…

Alles Fußlaufen-Hund-Auf-Mich-Konzentrieren fruchtete wenig. Als wir endlich dran waren, stand die Prinzessin so unter Dampf, dass man befürchten musste, sie würde explodieren, wenn sie`s nicht gleich rauslassen dürfte.

So sah sie aus, die erste von uns zu bewältigende Aufgabe 2:

nordlichter-aufgabe-21

Man stand auf einer Wiese, die auf einer Seite von einer Hecke begrenzt wurde. Hinter sich hatte man einen Zaun, vor sich das Wasser. Rund um das Wasser wuchs Schilf; es gab nur einen einzigen Einstieg - und der war nicht einfach, einer von der steilen Sorte. (Oh je. Einspringen und dann das Wasser nicht annehmen? Ich sah`s schon vor mir.) Es fiel ein Schuß und dann flog ein Dummy ins Wasser. Nach Freigabe durch den Richter durfte der Hundeführer den Hund ins Wasser schicken (”Hörst Du auch gut zu, Maus?”). Hatte der Hund das Dummy und befand sich auf dem Rückweg - aber noch im Wasser - fiel ein zweiter Schuß und ein Dummy auf die Wiese ein gutes Stück vor das Schilf, Fallstelle nicht sichtig.

Tja, unsere erste offizielle Handlung nach der Anmeldung war also bei dieser Aufgabe sicherzustellen, dass wir den Workingtest nicht würden bestehen können: Der Schuß fiel, das Dummy flog, es machte Platsch, Jamie wartete kurz, aber als dann keine Freigabe kam, entschied sie, dass das jetzt aber lange genug war und sprintete los  :evil: . Naja. Keine Überraschung. Der steile Einstieg schreckte sie dann aber doch. Fiepend stand sie vor dem heiß ersehnten Wasserapport. Und kam zurück zu mir gerannt.

“Nein”, sagte ich, “Du hast entschieden, dass Du`s allein machst, also mach` es jetzt auch.”

“Na gut”, sagte die Maus. “Wenn Du mir nicht helfen willst, mach` ich`s eben ohne Dich.” Sprach`s und kroch regelrecht auf allen vieren den steilen Abhang hinunter ins Wasser hinein.  Dann war sie drin, holte sich das Dummy, markierte auf dem Rückweg noch rasch Dummy Nr. 2, brachte mir ohne Schütteln Dummy Nr. 1, konzentrierte sich hervorragend Richtung Dummy Nr. 2, lief auf Kommando los, suchte, fand brachte…

“Ein toller Hund”, sagte der Richter, als ich - anders als wohl manch anderer Hundeführer bei dieser Aufgabe - Dummy Nr. 2 in Händen hielt. “Schade.” Ja, so ist das.

Ich fand`s aber ok; dass wir an diesem Punkt - Standruhe am Wasser - noch arbeiten müssen, ist ja bekannt.

Richtig, richtig peinlich, zum in den Boden versinken peinlich, fand ich unseren Auftritt bei der nächsten Aufgabe.

Aufgabe 3 bestand aus zwei Einzelmarkierungen auf einer Wiese: Schuß, Dummy fliegt, Hund wird geschickt. Und dann noch einmal, nur an anderer Stelle:

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Das Gelände war nicht unbedingt einfach, aber auch nicht so schwer, dass die Markierungen für die Anfängerklasse zu schwer gewesen wären. Jamie markierte das erste Dummy ganz hervorragend.

“Sie lief ganz gerade zu Dummy”, sagte der dänische Richter hinterher in seinem sehr dänischen Deutsch leicht verzweifelt. “Aber ich denke, was passiert dann?”

Ja, was passierte dann? Jamie, die also punktgenau markiert hatte, schnappte sich das Dummy, aber anstatt es wie üblich mir zu bringen, rannte sie damit zum Helfer. Ok, dachte ich, sie macht einen Bogen. Passiert ja mal. Sie kommt bestimmt gleich. Aber nein, die Maus legte das Dummy ab (!) und jagte ohne Dummy weiter über die Wiese. Nachdem sie eine Weile wild umher “gehuntet” hatte, fiel ihr ein, dass dies eine günstige Gelegenheit sein dürfte, um einem dringenden Ruf der Natur nachzukommen. Naja, was drückt, das drückt, und was kann die Maus schon dafür, dass es eben nicht bei unseren Lösespaziergängen vor der Prüfung gedrückt hatte, sondern eben gerade jetzt? Gar nichts. Mein Fehler, dass ich ihr nicht vor der Aufgabe noch einmal die Gelegenheit gegeben hatte. Tja, nachdem sie sich direkt vor dem Helfer - tut mir leid, junger Mann - erleichtert hatte, tobte sie sich noch ein bißchen auf der wilden Jagd nach weiteren Fallstellen über die Wiese aus, bevor sie über das von ihr selbst zuvor abgelegte Dummy stolperte und es mir dann doch noch brachte. Mit ein bißchen Druck meinerseits. Markierung Nr. 2 lief dann besser, aber, naja, so richtig direkt war auch dieser “direkte Rückweg” mit Dummy nicht…

“Hund hat Spaß”, sagte der dänische Richter noch. Mit fünf (Gnaden-)Punkten waren wir bei dieser Aufgabe noch sehr gut bedient; ich persönlich hätte mich angesichts dieser - im wahrsten Sinne des Wortes - Sch…-Team-Leistung auch über eine weitere Nullrunde nicht beschwert.

Auf zur nächsten Aufgabe, der offiziellen Aufgabe 4, unserer dritten Aufgabe. Mal wieder Wasser…:

nordlichter-aufgabe-4

Startpunkt war an Position P1. Dort stehend blickte man auf hangabwärts auf einen Teich, in den nach einem Geräusch aus einem Entenlocker ein Dummy fiel, das der Hund nach Freigabe arbeiten durfte. Auch hier müssen Jamie und ich uns noch über die genaue Bedeutung des Wortes “Freigabe” unterhalten… Ansonsten machte sie ihre Sache gut. Auch das anschließende Frei-bei-Fuß den Hang hinauf zu Position P2, von wo aus man eine beschossene Markierung in sicherlich gut 50m Entfernung auf die andere Seite eines Zaunes beobachten konnte, war ok. Die Markierung arbeitete Jamie, diesmal tatsächlich nach erfolgter Freigabe (es war ja aber auch kein Wasser mehr im Spiel) sehr schön und schnell und lernte dann auch noch, um es mit der Richterin Anja Helber zu sagen, dass man auch durch einen Zaun zurückkommen kann. Der Zaun bot für die Hunde übrigens genug Platz, um zwischen dem unteren Stück Draht und dem mittleren Stück Draht hindurchzuschlüpfen; Sprünge waren nicht gefordert.

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Dame dann auch genug Dampf abgelassen und konnte zwischen den Aufgaben auch mal entspannen, was sowohl ihr als auch mir ganz gut tat.

Die nächste Aufgabe, offizielle Aufgabe 5, war interessant weil nicht unbedingt alltäglich: Nel Barendregt, die niederländische Richterin, hatte eine Vielzahl von Dummies in einen schmalen, sehr hoch und dicht bewachsenen Streifen wilder Wiese entlang eines Weges auslegen lassen. “Wir hatten dort drüben” erklärte sie vor der Aufgabe und zeigte hinter sich auf die Felder “gerade eben eine Fasanenjagd. Einige angeschossene Fasane habe sich nun hierher in diesen Wiesenstreifen geflüchtet. Und Ihr müsst sie finden.” Soweit die jagdnahe Theorie hinter der Aufgabe.

Der Bewuchs war so hoch und dicht, dass man selbst direkt daneben stehend kein Dummy sehen konnte. Der Wiesenstreifen wurde auf der einen Seite durch den Weg, auf der anderen durch einen Zaun begrenzt. Was Nel nun sehen wollte, war Teamwork, so ihre Worte. Sie wollte, dass der Hund kleinteilig, Stück für Stück und sehr genau den Wiesenstreifen langsam durchsuchte und dabei möglichst kein Dummy überlief. Er sollte dabei mit seinem Führer in Kontakt bleiben; auf das Zusammenspiel kam es ihr an. Man durfte dementsprechend als Führer alles sagen, tun und machen, was man für richtig hielt, insbesondere wollte sie wohl sehen, dass man sich mit dem Hund gemeinsam langsam auf dem Weg entlang bewegte. Negativ bewertete Nel wohl insbesondere, wenn Hunde statt der konzentrieren kleinflächigen Suche mit Power durch das Suchengebiet preschten und dabei ihren Hundeführer hinter sich ließen, auch wenn sie damit Dummies fanden und brachten.

Ich schickte Jamie mit dem üblichen “Such” in das Gebiet hinein. Und während die großflächige Frei-Verloren-Suche ja etwas ist, das wir ganz besonders langsam aufbauen mussten, weil Jamie das selbständige großflächige Suchen erst lernen, und ja, auch weiterhin noch lernen muss, machen ihr kleinflächige Suchen ja viel Spaß. Der Richterin gefiel wohl, wenn ich sie richtig verstanden habe, der ruhige, konzentrierte und genaue Suchenstil, den die Maus an den Tag legte. Und, ja, die Prinzessin grub Dummies noch aus den Untiefen der Wiese aus und zerrte und zog mächtig, bis die Dinger endlich aus ihren Löchern kamen. Sie hatte sichtlich Spaß an der Sache. 17 Punkte gab es dafür.

Der Höhepunkt unseres Tages kam zum Schluß. Für uns stand zuletzt noch die zu Beginn ausgelassene Aufgabe 1 an, eine Doppelmarkierung:

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Die Aufgabe beim dänischen Richter Johnny Henriksen fand in einem mit kurzgemähtem Rasen bedeckten Parkgelände statt und begann bei Position P1 mit einem Frei-bei-Fuß bis zur Position P2. Dort angekommen fiel zunächst Schuß 1 und ein Dummy 1 hinter einen Baum in den Bewuchs rund um den Baum. Gleich darauf wurde erneut geschossen und Dummy Nr. 2 fiel in einen Baumkreis hinein. Die Entfernungen waren nicht kurz, aber auch nicht so weit wie bei Aufgabe 4. Die Schwierigkeit beider Markierungen bestand in der Flugbahn. Die war nämlich kaum zu sehen. Ich selbst habe Dummy Nr. 1 überhaupt nicht fliegen sehen; für mich war das grüne Dummy vor dem dunklen Hintergrund der Bäume nicht zu erkennen. Dummy Nr. 2 flog zwischen den Bäumen hervor und seine Flugbahn war nur ganz kurz zu sehen, bevor es auf dem Boden aufschlug. Wie schwierig gerade diese zweite Markierung war, war an den Hunden zu sehen, die sie eben schlichtweg nicht markierten.

Die Reihenfolge, in der die Markierungen nach Freigabe durch den Richter (bei Landaufgaben ja für uns bisher kein Problem) gearbeitet wurden, war jedem selbst überlassen. Man musste die geplante Reihenfolge auch nicht ansagen. Und so überließ ich es Jamie, welches Dummy sie zuerst holen wollte, und schickte mit einem einfachen “Apport” ohne Richtungsangabe. Sie entschied sich für Dummy Nr. 2, donnerte voller Elan los, dass die Dreckklumpen flogen (sie sieht dabei soooo süß aus; sogar die Helferin musste kurz kichern), machte eine kurzen Bogen um die Baumgruppe herum am Helfer vorbei und fand und brachte das Dummy schnell. Sogar der Rückweg, der ja in der Regel eher gemächlich vonstatten geht, wurde im Galopp zurückgelegt :-)

Als sie zurückkam, hatte ich mich schon in Richtung der zweiten Markierung aufgestellt, und die Maus parkte auch sehr schön ins Fuß neben mir ein. Dummy abnehmen, Hand noch vorne nehmen, konzentrieren und schicken  war alles eins. Und dann rannte sie los und schnappte sich auf geradem Weg das Dummy, brachte es zurück und… “Nice job”, sagte der dänische Richter. 19 Punkte gab das. Und eine sehr, sehr stolze Hundeführerin.

Punkte: 19 - 0 - 5 - 0 - 17

Ergebnis: n.B.

Fazit: Wir haben einen schönen Tag gehabt, bei dem wir einige Erfahrungen sammeln konnten und mit dessen Ergebnis wir wirklich zufrieden sein können. Beide müssen wir noch besser lernen, mit den verschiedenen Aufgaben und Situationen und der Atmosphäre auf so einem Workingtest umzugehen, damit wir auch dort als Team noch besser funktionieren. In diesem Jahr möchte ich also gerne zwecks weiteren Erfahrungs-Sammelns an noch zwei, drei weiteren Workingtests teilnehmen.

Und für das nächste Jahr streben wir dann das Bestehen unseren ersten Anfängerworkingtests an.

Thema: Dummytraining, Wir sind dann mal weg | Kommentare (5) | Autor: Jamie

Die Frühstarterin

Donnerstag, 11. Juni 2009 22:40

Beim Training mit Marion heute hatten wir Glück im Unglück. Das Wetter war zwar  nicht sonderlich gut. Der große Regen war aber schon vorüber, als wir uns zum Einweisen in ein Suchengebiet und Voranschicken im 90° Winkel und unter Verleitung trafen. So war es lediglich recht kühl und windete mächtig. In Berlin sind ja orkanartige Böen in den Abend- und Nachstunden vorhergesagt. Ja, nach diesem Training glaube ich das gerne…

Für die Maus scheint das Wetter perfekt gewesen zu sein. Geradzu übermotivert stürzte sie sich in das Suchengebiet und auf die  Dummies zu - so sehr, dass sie selbst in der letzten Aufgabe am Ende der zwei Stunden noch 2x (!) beim Voranschicken einsprang. Nein, während der zwei Stunden zuvor war sie nicht permanent eingesprungen. Naja, ok, vielleicht einmal, bei einer Markierung - aber haltbar :mrgreen: Und ja, ein bißchen gehört hatte man sie, die (vor Erwartung winselnde) Übermotivation, beim Walk-Up auf das Suchengebiet zu, in dem zuvor ein Treiben simuliert worden war.

Alles in allem ist mir ein Glücksdrache, der vor lauter Motivation kaum an sich halten kann, aber tausendmal lieber als einer, den man zum (Dummy-)Jagen tragen muss. Und so bin ich seeeeehr zufrieden mit dem heutigen Training.

Ach ja, markiert hat sie entsprechend ihrem Leistungsstand ganz gut… Und sehr, sehr schön in der Suche und beim Voran gearbeitet.

Thema: Dummytraining | Kommentare (0) | Autor: Jamie